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Britische Medien :Unheimlich heimlich

Zeichnung des Angeklagten vor Gericht. Er wurde freigesprochen.

(Foto: Elizabeth Cook/AP)

Ein Londoner Gericht spricht einen Terrorverdächtigen frei. Warum? Darüber dürfen Journalisten nicht schreiben. Ihre Notizen verwahrt der Geheimdienst. Wer trotzdem berichtet, macht sich strafbar.

Von Björn Finke

Es war einer der aufsehenerregendsten Prozesse der vergangenen Jahre: Ein junger Londoner soll einen islamistischen Terroranschlag in der Stadt geplant haben, mit Bomben und Kalaschnikows. Ermittler fanden bei ihm eine Privatadresse von Tony Blair, dem früheren Premierminister, der Soldaten in den Irak geschickt hatte. Doch eine Jury im Old Bailey, wie der Strafgerichtshof in London heißt, sprach den heute 27-Jährigen vom Vorwurf des Terrorismus frei.

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