Die Macher der „Simpsons“ haben es leicht. Am Anfang jeder neuen Folge ist wieder alles auf null, alles möglich. In der schwebenden Zeitlinie altert niemand oder entwickelt sich nennenswert weiter, Maggie bleibt seit über 35 Jahren ein Baby und ihrem Schnuller treu. Bei Serien oder Filmen mit echten Menschen vor der Kamera müssen Regie und Drehbuch hingegen gern verdrängten Tatsachen ins Auge blicken: Wir werden älter und das Leben wird mit dem Einschwenken in festere Bahnen meistens weniger aufregend. These: Beliebte Serien und Filme, die nach Jahren wieder aufgenommen werden, gelingen besser, wenn sie damit ehrlich umgehen. Ein gutes Beispiel ist die melancholische Krankenhaus-Comedy „Scrubs“, die Ende März auch in Deutschland startet.
Serien und FilmeWunderbare Sterbebegleitung
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„Bridget Jones“, „Gilmore Girls“ und jetzt „Scrubs“: Warum Neuauflagen von Serien oder Filmen am besten gelingen, wenn sie ehrlich mit einem Thema umgehen, das wir gern verdrängen: dem Älterwerden.
Von Max Florian Kühlem
