Dritte Staffel „Bridgerton“:Sie schämen sich nicht mehr

Lesezeit: 3 min

Im Federkiel liegt ihre Macht: Nicola Coughlan als Penelope Featherington. (Foto: Liam Daniel/Netflix)

In Staffel drei offenbart die Kitschserie „Bridgerton“ mit Verve, dass sie ein Kommentar zur weiblichen Kulturgeschichte ist. Eine Ehrenrettung.

Von Kathleen Hildebrand

Es ist so einfach, über diese Serie zu spotten. Über die obsessive Penetranz, mit der in jeder Staffel mindestens eine Figur in den Ehehafen manövriert werden muss. Über die Verklärung des Konzepts der Liebesheirat. Und über den Look von Bridgerton, der unfreiwillig an den der „Tribute von Panem“-Dystopie-Filme erinnert und ein bisschen so wirkt, als habe sich eine Bijou-Brigitte-Filiale auf einen amerikanischen Highschool-Abschlussball übergeben, der zufällig das Motto „Jane Austen“ hat.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKlage wegen Serie „Rentierbaby“
:Das bin ich

Eine Britin hat Netflix auf 170 Millionen Dollar wegen Verleumdung verklagt – sie sei das Vorbild für die Stalkerin in „Rentierbaby“.

Von Susan Vahabzadeh

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: