Es ist so einfach, über diese Serie zu spotten. Über die obsessive Penetranz, mit der in jeder Staffel mindestens eine Figur in den Ehehafen manövriert werden muss. Über die Verklärung des Konzepts der Liebesheirat. Und über den Look von Bridgerton, der unfreiwillig an den der „Tribute von Panem“-Dystopie-Filme erinnert und ein bisschen so wirkt, als habe sich eine Bijou-Brigitte-Filiale auf einen amerikanischen Highschool-Abschlussball übergeben, der zufällig das Motto „Jane Austen“ hat.
Dritte Staffel „Bridgerton“Sie schämen sich nicht mehr
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In Staffel drei offenbart die Kitschserie „Bridgerton“ mit Verve, dass sie ein Kommentar zur weiblichen Kulturgeschichte ist. Eine Ehrenrettung.
