"Bridgerton" auf Netflix:Schön, doof

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Sympathieträgerin in "Bridgerton": Penelope Featherington (Nicola Coughlan). (Foto: Laurence Cendrowicz/Netflix)

Keine Serie ist so schön und gleichzeitig so doof wie "Bridgerton". Zur dritten Staffel der flamboyantesten Romantik-Serie auf Netflix: gemischte Gefühle.

Von Aurelie von Blazekovic

Es dauert sechs Minuten bis zum ersten nackten Oberkörper, Ballsaison in Mayfair also. In der flamboyantesten Romantik-Serie auf Netflix müssen, zwei Jahre nach der letzten Staffel, junge Herren mit Koteletten und junge Damen in pastellfarbenen Empire-Roben dringend miteinander vermählt werden. Immer noch verfolgt Bridgerton in einer fiebertraumhaften Pop-Variante der englischen Ständegesellschaft des frühen 19. Jahrhunderts den Traum der Liebesheirat. Bedeutet hier: die Verbindung mit dem schönsten, reichsten Lord, der sogar in einer wackelnden Kutsche sinneserweiternde Zungenküsse geben kann. Es geht hier, gar nicht 19. Jahrhundert, sehr viel um Sex. Mehr um Sinnlichkeit als um Sinn.

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