bedeckt München 24°

Boulevardblatt:"Absolut keine Erpressung"

Der "National Enquirer" weist die Vorwürfe von Amazon-Chef Bezos zurück

Das US-Boulevardblatt National Enquirer hat Vorwürfe einer Erpressung von Amazon-Chef Jeff Bezos zurückgewiesen. "Es ist absolut keine Erpressung", sagte Anwalt Elkan Abramowitz dem Sender ABC. Es habe sich vielmehr um eine "legitime Verhandlung" gehandelt. Bezos und der Enquirer"-Herausgeber American Media Inc (AMI), den Abramowitz vertritt, hätten ein Interesse daran gehabt, ihre "Differenzen" beizulegen.

Bezos hatte AMI vorgeworfen, ihm mit einer Veröffentlichung intimer Fotos gedroht zu haben. Demnach forderte AMI von ihm, Ermittlungen über eine bereits publizierte Enthüllungsgeschichte über sein Privatleben zu stoppen und zu erklären, hinter der Veröffentlichung gebe es keine politischen Motive. Der Enquirer hatte im Januar über Bezos' außereheliche Affäre berichtet. Kurz zuvor hatten Bezos und seine Frau MacKenzie ihre Scheidung nach 25-jähriger Ehe angekündigt. Bezos vermutet hinter dem Bericht politische Motive: AMI-Chef David Pecker ist ein Freund von US-Präsident Donald Trump.