Die Idee ist so scheußlich, dass man sich immerhin einbildet, heute würde keiner mehr so etwas vorschlagen. Wobei: Zu sicher sollte man sich auch da nicht sein. 1977 jedenfalls, vor knapp 50 Jahren, suchte der süddeutsche Musikproduzent Frank Farian nach einem guten grafischen Konzept fürs zweite Album der Popgruppe Boney M., die er damals mit loderndem Erfolg betreute. „Love For Sale“ sollte die Platte heißen, nach einem Song aus dem alten Cole-Porter-Musical „The New Yorkers“. Im Lied ging es um eine Sexarbeiterin, um käufliche Liebe. Aber Farian und seinem Fotografen Didi Zill fiel noch etwas ganz anderes dazu ein.
Fernsehen„Boney M.“ und der rätselhafte Geist der BRD – eine grandiose Doku
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Discofieber in den Helmut-Schmidt-Jahren: Eine herausragende ARD-Dokumentation erzählt von der Popgruppe, die dem deutschen Fernsehen schillernde Auftritte lieferte – und dabei einiges mitmachen musste.
Von Joachim Hentschel
