PressefreiheitDie Unabhängigkeit verkauft

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Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. (Foto: Fernando Gens)

In Ungarn wechselt das meistgelesene Online-Medium die Seiten: Der Schweizer Verlag Ringier hat den „Blikk“ abgegeben – nun gehört er einem Unternehmen, das Viktor Orbán treu ist.

Von Nicolas Freund und Verena Mayer, Zürich/ Wien

Der ungarische Blikk ist ein typisches Online-Boulevardmedium. Man findet eine große Bandbreite an Themen, von Stars über Innen- und Außenpolitik bis zu einem ausführlichen Sportteil. Und sehr viele Leute sind täglich auf der Seite, an die 500 000 individuelle Nutzerinnen und Nutzer. Doch auf den zweiten Blick ist dieses Online-Portal viel mehr, nämlich eines von wenigen wirklich unabhängigen Medien in Ungarn. Der Grund: blikk.hu hat einen ausländischen Eigentümer, den Schweizer Medienkonzern Ringier. An dessen erfolgreichen Boulevardtitel Blick ist der ungarische Ableger von der Ausrichtung und der Aufmachung her angelehnt.

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