Netflix-SerieScience-Fiction in echt

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Voller Insider-Anspielungen und Comic-Con-Witzen: Szene aus der Folge „USS Callister: Willkommen bei Infinity“.
Voller Insider-Anspielungen und Comic-Con-Witzen: Szene aus der Folge „USS Callister: Willkommen bei Infinity“. Nick Wall/Netflix

Wieder in Bestform: „Black Mirror“ liefert in der siebten Staffel die gewohnte Mischung aus Sozialsatire, schwarzem Humor und Technikhorror.

Von Alexander Menden

Das Faszinierende und Erschreckende an Science-Fiction ist, dass sie sich zunehmend schwerer von der Realität des 21. Jahrhunderts unterscheiden lässt. Kaum eine Serie zeigt diese Nähe der Dystopie zum Faktischen so schonungslos wie „Black Mirror“. Schon in den ersten, bescheiden budgetierten Folgen vor 14 Jahren beim britischen Sender Channel 4 griff Erfinder und Chefautor Charlie Brooker mit Vorliebe bereits bestehende Technik und Konzepte auf. Seitdem hat „Black Mirror“ immer wieder mögliche finstere Konsequenzen unserer Silikonchip-Gläubigkeit durchexerziert – sei es durch die Totalüberwachung von Kindern per App, Online-Trolling mit fatalen Folgen oder die Verwilderung bewaffneter Roboterhunde.

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