Bezahlmodelle im Netz:Die Welt in 23 Sekunden

Vor einem halben Jahr startete der Online-Kiosk "Blendle" aus den Niederlanden auch in Deutschland, seit März ist er auch in den USA verfügbar. Aber bringt das Angebot den hiesigen Verlagen eigentlich etwas? Zeit nachzufragen, wie es dem Start-up geht.

Von Kathrin Hollmer

Es gibt eine Geschichte, die man bei Blendle im Moment gerne erzählt, auch Michaël Jarjour, Redaktionsleiter in Deutschland, tut es. Er und sein Team reisen durch Deutschland, besuchen Newsrooms und zeigen den Redaktionen, wie lange es dauert, bis man auf ihrer jeweiligen Webseite einen Artikel hinter der Paywall lesen kann. Sie spielen dafür ein Video ab, in dem sie Name, Adresse, Telefonnummer und Geschlecht angeben, die Kreditkartennummer eintippen. Länger als vier Minuten brauchen sie am Ende, bis sie ein Abo abgeschlossen haben. Daneben läuft ein Film, in dem ein Artikel mit Blendle gekauft wird. Er dauert 23 Sekunden. Inklusive Bezahlvorgang, betont Jarjour.

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