bedeckt München
vgwortpixel

Bettina Wulff bei "Grill den Henssler":Pikante Fragen zwischen Bandnudeln und Kalbsfleisch

Während der ruhige Friedrich den hibbeligen Henssler mit "Waldpilzen mit Selleriedip und Perlzwiebeln" herausfordert, schaut Wulff dem ehemaligen Profi-Fußballer beim Kochen zu. Moschner kommentiert: "Oh, Bettina auf Staatsbesuch. Was war denn essenstechnisch dein skurrilster Staatsbesuch als Präsidentengattin?" Wulff antwortet diplomatisch: "Ich habe in der Zeit viele tolle Gerichte essen dürfen."

Henssler muss aufstoßen. "Kleines Bäuerchen, sorry." Moschner findet das sehr, sehr lustig. Nach zähen 90 Minuten darf Wulff endlich allein an den Herd. Sie fordert Henssler im Hauptgang heraus. "Saltimbocca alla Romana mit Himbeer-Sauce und Bandnudeln" wird es geben, beide haben 25 Minuten Zeit. Henssler gibt sich siegessicher: "Damit wird sie heute nicht First Lady."

Moschner interessiert sich weniger für Wulffs Kochkünste als für ihr Liebesleben. "Du bist ja zurzeit zu haben ..." - "Wie bitte?", entgegnet Wulff, während sie hauchdünne Fleischscheiben faltet und belegt und den Vorgang "textiles Gestalten" nennt. Was für Männer sie denn gut finde, fragt Moschner. "Ich finde grundsätzlich Männer klasse, wenn sie kochen können", antwortet Wulff. "Bettina, Butter in die Pfanne", unterbricht der Kochcoach. Moschner gibt nicht auf.

"Sie spendet sicherlich für ihren Exmann"

Ob der Christian Wulff denn in der Küche mitgeholfen habe? "Kann man sich nicht vorstellen, war aber so", sagt Wulff. Er sei sehr gut im Vorbereiten gewesen. Auf Schloss Bellevue, gesteht sie, habe sie nie gekocht. "Gott bewahre, nein. Da waren natürlich Profis am Werk".

VOX - 'Grill den Henssler' 3 - AZ 1; Bettina Wulff

Moderatorin Ruth Moschner interessiert sich sehr für Wulffs Privatleben.

(Foto: Vox/ Frank W. Hempel)

Wem sie im Falle eines Gewinns die 3000 Euro spenden würde, fragt Moschner. Henssler kommentiert: "Sie spendet sicherlich für ihren Exmann." Wulff ringt sich ein freundliches "Hey, hey, das habe ich gehört" ab und wird dann wieder ernst: Sie sitze zweimal pro Monat am Telefon bei einem Sorgentelefon für Schwangere. Denen werde sie etwas spenden, verspricht Wulff.

Der Kochcoach gerät ins Schwärmen: "Guck mal, wie entspannt die Bettina ist." Da setzt Moschner erneut an. Ob man die Exfrau eines CDU-Mannes fragen dürfe, auf welcher Tellerfarbe sie anrichten möchte: grün oder rot. "Exfrau ist jetzt irgendwie nicht so richtig", nuschelt Wulff ins Nudelwasser. "Oh, seid ihr wieder zusammen?", fragt Moschner fast hysterisch. "Können wir übers Essen sprechen?", sagt Wulff mit einem breiten Lächeln und widmet sich mit sehr viel Hingabe den Bandnudeln. Die Jury bezeichnet ihr Saltimbocca auf dem roten Teller wenig später als "himmlisch", es erhält vier Punkte mehr als das von Henssler. Das Sorgentelefon darf sich über 3000 Euro freuen.

Kochcoach Güngörmüs outet sich als großer Wulff-Fan: "Bettina funktioniert super, sie ist total fokussiert." Das stimmt nicht nur im Hinblick aufs Kochen.