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Bert-Donnepp-Preis:El Ouassil und von Heinz ausgezeichnet

Der Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik geht in diesem Jahr an die Kolumnistin Samira El Ouassil und die Regisseurin Julia von Heinz. El Ouassil erhalte die Auszeichnung für ihre Kolumne "Wochenschau" beim Online-Portal Übermedien, Heinz werde für ihre Rede zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens beim Fernsehfilmfestival Baden-Baden geehrt, wie der Verein "Freunde des Grimme-Preises" am Dienstag in Marl mitteilte. Die Auszeichnung wird am 29. Januar im Rahmen des traditionellen "Bergfestes" der Jury-Woche zum 54. Grimme-Preis im Grimme-Institut in Marl verliehen.

Die Jury lobte El Ouassil für ihre Medienkritik, "die sich nicht an sich selbst ergötzt". Mit ihrer seit September 2018 erscheinenden Kolumne für die Übermedien-Redaktion schaffe sie es, von Jung und Alt gleichermaßen gelesen und bewundert zu werden.

Regisseurin und Autorin von Heinz werde für ihren Mut, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk "unerschrocken den Spiegel vorzuhalten" geehrt, so die Jury. Die Filmemacherin, die selbst für die Öffentlich-Rechtlichen arbeitet, erinnere die Sender an ihre Pflicht, die Gesellschaft in all ihrer Vielfalt und Diversität abzubilden.

Der Bert-Donnepp-Preis wurde 1991 von dem Förderverein "Freunde des Grimme-Preises" als Deutscher Preis für Medienpublizistik gestiftet. Er ist nach dem Gründer des Grimme-Instituts, Bert Donnepp (1914-1995), benannt und mit 5.000 Euro dotiert.