Berliner Zeitung:"Der Begriff der Unabhängigkeit im Journalismus sollte neu verhandelt werden"

Berliner Zeitung: Der Chefredakteur der "Berliner Zeitung am Wochenende", Tomasz Kurianowicz (li.), und sein Verleger Holger Friedrich in den Berliner Redaktionsräumen.

Der Chefredakteur der "Berliner Zeitung am Wochenende", Tomasz Kurianowicz (li.), und sein Verleger Holger Friedrich in den Berliner Redaktionsräumen.

(Foto: Verena Mayer)

Als die Berliner Zeitung eine neue Leitung bekam, war das Thema vieler Schlagzeilen. Ein Gespräch mit Verleger Holger Friedrich und Chefredakteur Tomasz Kurianowicz über das, was sich seitdem in der Redaktion getan hat und warum gute Zeitung wie ein Familienstreit ist.

Interview von Verena Mayer

Als der ostdeutsche Tech-Unternehmer Holger Friedrich 2019 die krisengeschüttelte Berliner Zeitung kaufte, war die Hoffnung groß. Leute wurden eingestellt, die Technik aufgemöbelt, eine neue Wochenendausgabe lanciert. Aber es gab auch Unmut über Friedrichs unkonventionellen Stil. Chefredakteure schmissen hin, altgediente Redaktionsmitglieder gingen. Wie sieht es zwei Jahre später aus? Der Verleger Holger Friedrich und der Chefredakteur der Wochenendausgabe, Tomasz Kurianowicz, über gesellschaftliche Debatten, Umbrüche in der Medienwelt und warum der Verleger gerne selbst zur Feder greift.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusPremiere vor der Bundespressekonferenz
:Man duzt sich

Der neue Regierungssprecher Steffen Hebestreit kennt die Hauptstadt-Journalisten gut - er war jahrelang einer von ihnen. Ist das ein Problem?

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: