Öffentlich-rechtliches KulturradioDer Abholservice

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Imago/Collage:SZ

Über die Reform des Kultursenders Bayern 2 wurde vorab heftig gestritten. Was ist da eigentlich inzwischen zu hören? Eine Programmbeobachtung.

Von Stefan Fischer

Montagmorgen. Draußen ist es kalt, dunkel, ungemütlich. Die schönen Dinge des Lebens haben in diesen frühen Stunden vergangene Woche definitiv Pause. Nur beim öffentlich-rechtlichen Radioprogramm Bayern 2 des Bayerischen Rundfunks – Slogan: Die ganze Vielfalt der Kultur – weht noch etwas von der Erbaulichkeit des Wochenendes. Am Vorabend war Premiere an der Bayerischen Staatsoper, „Faust“ von Charles Gounod. Schön war’s offenbar – szenisch eigenwillig, musikalisch überzeugend, gesellschaftlich wertvoll, so die Kritikerin. Das hört man doch gerne. Zwanzig Minuten zuvor konnte man bereits etwas über den soeben erschienenen Debütroman des irischen Autors Oisín McKenna erfahren, der den verheißungsvoll sommerlichen Titel „Hitzetage“ trägt.

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