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Axel Springer:Übernahme fast am Ziel

Springer-Übernahme läuft

Kurz vor dem Ende der Übernahmefrist ist der amerikanische Finanzinvestor KKR bei der Axel Springer AG fast am Ziel. Am Freitag teilte die Firma aus New York mit, dass bis Donnerstagabend bereits knapp 19,2 Prozent des Grundkapitals das Übernahmeangebot angenommen haben. Der Erfolg der Offerte ist daran geknüpft, dass mindestens 20 Prozent eingesammelt werden. Die Annahmefrist läuft in der Nacht von Freitag auf Samstag aus. Das offizielle Ergebnis soll in der kommenden Woche bekannt gegeben werden.

KKR will das Medienunternehmen Axel Springer, das unter anderem Bild und Welt herausgibt, übernehmen und dann die Börsennotierung einstellen. Verlagserbin Friede Springer und der Vorstand unter Mathias Döpfner sollen an Bord bleiben. Wenn die Schwelle von 20 Prozent erreicht ist, gibt es eine weitere Frist von zwei Wochen, in der alle übrigen Aktionäre, die bisher nicht getauscht haben, ihre Aktien KKR andienen können. Der Finanzinvestor bietet 63 Euro je Aktie. Es ist eine der größten und aufsehenerregendsten Übernahmen einer deutschen Medienfirma. Zudem müssen noch die Kartellbehörden zustimmen, was aber kein Problem sein dürfte. Mithilfe von KKR will Springer weiter wachsen und Übernahmen tätigen. Einige befürchten eine Zerschlagung.