Süddeutsche Zeitung

Axel Springer:Ich war's nicht

Wer hatte die Idee zu der legendären Wut-Pressekonferenz, mit der sich die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge im Oktober weltweit blamierten? Klar ist nun jedenfalls, wer sie nicht hatte.

Wer hatte die Idee zu der Wut-Pressekonferenz, mit der sich die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge im Oktober weltweit blamierten? Diese Frage bleibt vorerst ungeklärt. Fest steht hingegen, dass der Welt am Sonntag-Redakteur Julien Wolff fortan Rummenigge nicht mehr zum Ideengeber erklären darf, wie er es Ende April im Artikel "Heikles Finale" getan hat. Rummenigge forderte darauf eine Unterlassungserklärung von der Axel Springer SE. "Die Idee", stellte er klar, "stammte nicht von mir". Der Verlag gab nach und sicherte zu, die offenbar falsche Zuordnung künftig zu unterlassen. Eine klärende Stellungnahme von Bayern-Präsident Uli Hoeneß zur Urheberschaft der Pressekonferenz steht noch aus.

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SZ vom 23.05.2019 / SZ
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