Arte-Doku "Naked":Blankziehen, bitte

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Arte-Doku "Naked": Melissa Di Donato, CEO des Softwareunternehmens SUSE, will nicht ständig nach ihrem Aussehen bewertet werden. In der Doku-Reihe "Naked" geht es auch um Sex und Macht.

Melissa Di Donato, CEO des Softwareunternehmens SUSE, will nicht ständig nach ihrem Aussehen bewertet werden. In der Doku-Reihe "Naked" geht es auch um Sex und Macht.

(Foto: ZDF/© Tobias Winkel/Spiegel TV)

Die Doku-Reihe "Naked" auf Arte will fünf Jahre nach "Me Too" die geschlechtliche Identität neu vermessen - und schafft das wunderbar unverkrampft.

Von Lilly Brosowsky

Bei einer Dokumentation, die den Titel Naked trägt, erwartet man ja, dass Hüllen fallen. Tun sie auch, nackt ist aber niemand. Wobei, einmal sitzen sich ein Mann und eine Frau in Unterwäsche und mit VR-Brillen auf der Nase gegenüber. Sie sehen an sich herunter und sehen den Körper ihres Gegenübers als den eigenen: Das "Gendertausch-Experiment" ist eine der letzten Stationen der Doku-Reihe Naked, die nicht weniger verspricht als "die Neuvermessung der geschlechtlichen Identität".

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