Arte-DokuAuf einmal war nichts mehr egal

Lesezeit: 2 Min.

Alisa telefoniert in der Arte-Doku mit Verwandten, schreibt Tagebuch und schaut sich immer wieder den Film ihres Vaters an.
Alisa telefoniert in der Arte-Doku mit Verwandten, schreibt Tagebuch und schaut sich immer wieder den Film ihres Vaters an.
SWR/Paolo Pisacane/DOCDAYS

Ihr Vater drehte als Hobbyfilmer den Alltag im Bosnienkrieg. Dreißig Jahre später spürt Alisa dem „Srebrenica Tape“ in einer Arte-Doku nach – sehr berührend.

Von Tobias Zick

SZ bei Google bevorzugen

„Uns war das egal.“ Der Satz, einer der ersten, die in dem Film gesprochen werden, hallt lange nach, wie ein Mantra im Hintergrund, das all das danach Erzählte umso absurder wirken lässt. Eine Frau namens Alisa, Mitte vierzig, erzählt aus ihrer Kindheit, unterlegt von wackligen Bildern: Spielen, Klettern, Toben und Tanzen in einem Dorf Anfang der 1990er-Jahre. Srebrenica, so heißt das Dorf, und: „Meine Mutter ist Serbin, mein Vater Bosnier“, so erzählt es die Frau im Off. „Uns war das egal.“

Zur SZ-Startseite

Streaming
:Das sind die Serien des Monats

Die grausamen Gladiatorenspiele gehen ins Finale, „The Bear“ ist zurück, und auf einer Privatinsel muss Schlimmes passiert sein: die Serien des Monats.

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic, Carolin Gasteiger, Fritz Göttler, Ann-Marlen Hoolt, Susan Vahabzadeh, Christiane Lutz

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: