Öffentlich-RechtlicheGut, dass wir über alles geredet haben

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ARD-Projekt „Was Deutschland verbindet“: Menschen im Studio, die ohne Talkshow-Verkürzungen über zum Beispiel die „Stadtbild“-Debatte, Brandmauer, Altersarmut, Migrantengewalt oder Antisemitismus reden.
ARD-Projekt „Was Deutschland verbindet“: Menschen im Studio, die ohne Talkshow-Verkürzungen über zum Beispiel die „Stadtbild“-Debatte, Brandmauer, Altersarmut, Migrantengewalt oder Antisemitismus reden. ARD

Die ARD versammelt 84 Menschen in zwei Studios und lässt sie miteinander diskutieren. Das soll der Gesellschaft dienen, sicher auch den Öffentlich-Rechtlichen. Aber bringt das was?

Von Stefan Niggemeier

SZ bei Google bevorzugen

Vielleicht sind doch einfach die verdammten Smartphones an allem schuld. „Wir waren zwei Tage lang eigentlich von morgens bis abends ohne Handy, und das war auch mal total schön“, erzählt eine Frau. „Man guckt eben nicht auf den Screen und scrollt schon mal rum oder googelt etwas“, sagt eine andere. „Die Handys waren nicht da, und dann waren wir quasi face to face miteinander, sofort connectet und verbunden“, staunt ein Mann.

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