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ARD-Serie:"Um Himmels Willen" wird abgesetzt

ARD-Erfolgsserie ´Um Himmels Willen" wird abgesetzt

Fritz Wepper (als Bürgermeister Wolfgang Wöller) und Janina Hartwig (als Schwester Hanna) in einer Drehpause der ARD-Fernsehserie "Um Himmels Willen".

(Foto: Ursula Düren/dpa)

Nach 20 Staffeln soll Schluss sein: Zwei Jahrzehnte lang versammelte "Um Himmels Willen" ein Millionenpublikum vor dem Fernseher. Nun wird die Serie um Kloster Kaltenthal eingestellt.

Nach fast 20 Jahren wird die ARD-Serie Um Himmels Willen abgesetzt. "Wir sind der festen Überzeugung, dass man aufhören sollte, wenn es am schönsten ist", sagte die Leiterin der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm, Jana Brandt, einer Mitteilung vom Samstag zufolge. Weitere Gründe für das Serienaus nannte sie nicht. "So viel sei verraten: Wir setzen auch zukünftig am Dienstagabend auf Unterhaltung für die ganze Familie", hieß es weiter, ohne dass die ARD dazu Einzelheiten preisgab.

Um Himmels Willen lief seit Januar 2002 am Dienstagabend im Ersten. Von Anfang an dabei war Fritz Wepper, 79, in der Rolle des Wolfgang Wöller, Bürgermeister des fiktiven Städtchens Kaltenthal. Wöller befand sich in der Serie im permanenten Schlagabtausch mit den Nonnen des örtlichen Klosters.

Im Frühjahr 2021 soll die 20. und dann letzte Staffel mit 13 neuen Folgen laufen. Mitwirken wird in der Jubiläumsstaffel auch Janina Hartwig, 59, als Schwester Hanna - neben "vielen weiteren Kolleginnen und Kollegen, die teilweise seit der ersten Folge mit an Bord sind", wie es hieß. Nach dann 260 Episoden sei es Zeit für Neues, kündigte Brandt an. Drehbeginn für die neue und letzte Staffel war am 24. Juni dieses Jahres. Drehorte waren Landshut und Niederaichbach in Niederbayern sowie München und Umgebung.

Im Sommer sprach die ARD noch von einer "der erfolgreichsten Serien im Ersten". Sie galt lange als Quotengarant. Zum Beginn der zehnten Staffel im Jahr 2011 hatte die ARD mitgeteilt, dass in den ersten 117 Folgen durchschnittlich 7,31 Millionen Zuschauer eingeschaltet hätten, was einem Marktanteil von 22 Prozent entsprochen habe.

© SZ/dpa
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