ARD-ReformSparen, aber wo?

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Jan Weyrauch, Programmchef von Radio Bremen und Vorsitzender der Audioprogrammkonferenz der ARD, koordiniert den Radio-Reformprozess.
Jan Weyrauch, Programmchef von Radio Bremen und Vorsitzender der Audioprogrammkonferenz der ARD, koordiniert den Radio-Reformprozess. Fabian Sommer

Die ARD muss die Zahl ihrer Radioprogramme deutlich reduzieren. Konkrete Pläne hat sie auch Monate nach diesem politischen Auftrag noch keine.

Von Stefan Fischer

Was ist eigentlich aus dem Reformprozess geworden, den der öffentlich-rechtliche Rundfunk, voran die ARD, von der Politik verordnet bekommen hat? Die neun Landesrundfunkanstalten sollen zum Beispiel ausweislich des neuen, noch zu ratifizierenden Reformstaatsvertrags bis Anfang 2027 zusammengenommen mindestens 16 Radioprogramme einsparen. Künftig soll jede ARD-Anstalt nämlich bloß noch je vier Wellen betreiben dürfen, dazu pro sechs Millionen Einwohnern im Sendegebiet eine weitere. Die Sender haben laut des Staatsvertrags zwei Möglichkeiten: Entweder sie stellen Radioprogramme tatsächlich ein, oder aber sie gehen Kooperationen ein und veranstalten bestimmte Angebote gemeinsam mit anderen Landesrundfunkanstalten.

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