"Die 100 - was Deutschland bewegt":Was nützt die Vielfalt in Gedanken

"Die 100 - was Deutschland bewegt": Ingo Zamperoni und hundert Menschen in einem Fernsehstudio.

Ingo Zamperoni und hundert Menschen in einem Fernsehstudio.

(Foto: Axel Herzig/NDR)

Ingo Zamperoni kümmert sich um den Meinungspluralismus in der ARD, doch dann wird ein Flüchtlingsboot ins Studio getragen. Über einen irritierenden Fernsehabend.

Von Aurelie von Blazekovic

In der ARD haben sie sich was überlegt, wegen der Beschwerden über mangelnde Meinungsvielfalt in den Öffentlich-Rechtlichen. Bei Die 100 - Migration begrenzen? sollten am Mittwochabend alle mal reden dürfen. Ingo Zamperoni moderierte die Show mit hundert Menschen, die, das muss man der ARD glauben, einigermaßen divers ausgewählt wurden, im besten Fall also für so etwas wie "Die Stimmung im Land" herhalten können: Aus "allen Gesellschaftsschichten, Milieus, Altersschichten, aus der Stadt und vom Land, mit und ohne Migrationshintergrund" sollen sie kommen - und stehen in der Sendung dann alle in der Lokhalle Göttingen.

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