Öffentlich-Rechtliche:Wertschöpfung im Bistro

Öffentlich-Rechtliche: 2,4 Milliarden indirekte Wertschöpfung stiftet das Beitragsgeld der ARD in der deutschen Kreativwirtschaft, errechnet das Institut WifOR.

2,4 Milliarden indirekte Wertschöpfung stiftet das Beitragsgeld der ARD in der deutschen Kreativwirtschaft, errechnet das Institut WifOR.

(Foto: IMAGO/Political-Moments)

Die ARD präsentiert eine Studie, die ihren ökonomischen Nutzen für Deutschland lobt - und die vielen Sendermitarbeiter mal positiv betrachtet.

Von Claudia Tieschky

Irgendwann in den kommenden zwei Wochen wird durchsickern, welchen Rundfunkbeitrag die Expertenkommission KEF von 2025 an für nötig und angemessen hält. Und falls der Beitrag über die derzeit 18,36 Euro steigen sollte - Gerüchten zufolge könnte die Empfehlung um oder knapp unter 19 Euro liegen - wird großer Krach losbrechen. Es ist schwer zu sagen, ob daran, dass der Beitrag mutmaßlich weiter steigt, eher die öffentlich-rechtlichen Sender schuld sind, die zu wenig sparen, oder die Länder, die beim Auftrag zum Beispiel aus Standortinteressen zu wenig durchgreifen. Sicher ist aber, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio im Vergleich zu den Ministerpräsidenten den größeren Ärger abkriegen werden.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusExklusivJan Fleischhauer zu "Nius"
:"Für mich geht nicht jeden Tag die Welt unter"

Der "Focus"-Kolumnist Jan Fleischhauer wollte ein TV-Format beim Portal "Nius" starten, für das auch Julian Reichelt arbeitet. Hier erklärt er, warum es dazu nun doch nicht kommen wird.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: