„Vogue“-Chefin Anna WintourDie Eiskönigin tritt ab. Ein bisschen

Lesezeit: 4 Min.

Niemals geht man so ganz: „Vogue“-Noch-Chefredakteurin Anna Wintour.
Niemals geht man so ganz: „Vogue“-Noch-Chefredakteurin Anna Wintour. JULIEN DE ROSA/AFP

Anna Wintour gibt nach 37 Jahren die Chefredaktion der US-„Vogue“ ab, die weltweite Linie des Modemagazins will sie aber weiter vorgeben. Über eine Frau, der nachzufolgen eigentlich nicht möglich ist.

Von Ann-Kathrin Nezik, New York

SZ bei Google bevorzugen

Gerüchte hatte es seit Jahren gegeben: Irgendwann würde sie doch zurücktreten müssen, die mächtigste Frau der Modewelt. Aber Anna Wintour dachte nicht daran, ihr Amt als Chefredakteurin der amerikanischen Vogue abzugeben. Königinnen danken nicht ab. Erst recht nicht, wenn sie aus Eis sind. Und als Eiskönigin verstand sich die 75-Jährige, das machte sie immer wieder klar. 2023 soll Wintour ihren möglichen Nachfolger Edward Enninful hinausgedrängt haben, den damaligen Chefredakteur der britischen Vogue, der mit seinem Ehrgeiz und seinen mutigen Covern etwas zu deutlich signalisiert hatte, dass er gern ihren Posten einnehmen würde. Die Episode zeigte, dass sie ihren Spitznamen „Nuclear Wintour“ zu Recht trug.

Zur SZ-Startseite

Schönheitsideal
:Das Haardilemma

Seit Jahren entfernt sich unsere Autorin ihre Scham- und Beinhaare nicht mehr – aus Protest gegen das herrschende Schönheitsideal. Jetzt würde sie sich aber doch gerne mal wieder rasieren. Oder wäre das ein Verrat an der guten Sache?

Ein Gastbeitrag von Saralisa Volm

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: