Schutz von Journalisten:Keine Konsequenzen

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Am Jahrestag ihres Todes mit Blumen geschmückt: das Grab der verstorbenen Journalistin Shirin Abu Akleh in Jerusalem. (Foto: Ilia Yefimovich/dpa)

Vor einem Jahr wurde die Al-Jazeera-Reporterin Shirin Abu Akleh von einer Kugel getroffen. Ein Bericht sieht mangelnde Aufklärung der israelischen Armee in Fällen getöteter Journalisten.

Von Peter Münch, Tel Aviv

Sie ist auf Wandgemälden zu sehen überall in den palästinensischen Gebieten. Mal trägt sie darauf eine Splitterschutzweste mit dem Aufdruck "Presse", mal ist ihr Haupt von einer Art Heiligenschein umgeben. Shirin Abu Akleh, die bei einem Einsatz der israelischen Armee in Dschenin erschossene Al-Jazeera-Journalistin, ist zu einer Ikone geworden mit Märtyrerstatus. Zum ersten Jahrestag ihres Todes an diesem Donnerstag wird vielerorts an sie erinnert - und das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) hat aus diesem Anlass einen Bericht vorgelegt, der Israel schwere Vorwürfe macht.

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