SZ-Magazin: Herr Koy, ist Ihre Familie nervös, wenn sie Ihnen zum Geburtstag Geschenke überreicht?
Thomas Koy: Geschenke will ich entweder unverpackt oder in Holz, das wissen alle. Wenn ich erst Papier, dann Folie und danach Kartonage aufreißen muss, hören sie von mir einen dummen Spruch. Man kann Verpackungen simpel halten – und simpel muss nicht gleich billig aussehen. Ich glaube, das ist der Anspruch, den wir an die Verpackung für die Zukunft haben.
VerpackungenHier zählen die äußeren Werte
Aus Heft 17/26
Lesezeit: 8 Min.

Die Firma von Thomas Koy baut außergewöhnliche Produktverpackungen aus Holz. Aber wer bitteschön kauft Champagner-Boxen für 2000 Euro? Ein Gespräch über das Verpacken als Grundlage der Zivilisation.
Interview von Astrid Probst, Fotos von Amelie Niederbuchner