Wohnen und Design»Die Glühbirne war meine große Liebe«

Aus Heft 14/19

Lesezeit: 11 Min.

Fingerfertig: Ingo Maurer mit seiner Deckenleuchte »Luzy Take Five«, die es als rechte und als linke Hand gibt.
Fingerfertig: Ingo Maurer mit seiner Deckenleuchte »Luzy Take Five«, die es als rechte und als linke Hand gibt. Foto: Jeremy Liebman

Der Lampendesigner Ingo Maurer spricht über dunkle Stunden, seine Abneigung gegen Werbung und Marketing, die Entstehung seiner bekanntesten Leuchte und Licht, das glücklich macht.

Interview: Thomas Bärnthaler

Ingo Maurer, 86, empfängt in seinem Showroom in München-Schwabing. Er war monatelang nicht hier, ein Oberschenkelhalsbruch zwang ihn ans Bett. Jetzt streift er trotz Rollator emsig durch die Räume, noch etwas wackelig, aber guter Dinge: »Ich muss wieder laufen lernen, ich habe noch viel vor!« Maurers Strahlkraft als Gestalter und Erneuerer ist kaum zu überschätzen. Seine Leuchten sind immer auch Kunstobjekte, manche Ikonen. Lüster aus Geschirrscherben, aufblasbare Leuchtröhren, fliegende Glühbirnen, Stehlampen aus Gartenschlauch: Surreal und verspielt muten seine Entwürfe an, langweilig sind sie nie. Sie wurden in die bedeutendsten Designsammlungen der Welt aufgenommen. Dabei hat Maurer nie Design studiert. In Frankreich wird er »Poet des Lichts« genannt.

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