WM-Stilkritik 2006Stilkritik

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Folge 22: Klinsmanns Outfit

Von: Johannes Waechter

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Mit dem Ausscheiden der Spanier nahm am Dienstag eine einflußreiche Stilrichtung der Fußballmode ihren Abschied: Der spanische Trainer Luis Aragones war der letzte im Turnier verbliebene Coach, der es noch wagte, sich in einem schlabberigen, bunt gemusterten Trainingsanzug auf die Bank zu setzen. Solch eine Bekleidung erinnert an Libero und Rumpelfußball und an jene verblichene Zeit, als Bundesliga-Trainer noch Jupp oder Fiffi hießen. Klar, dass Jürgen Klinsmann sich moderner präsentiert, auch hier unterstützt von Joachim Löw, der dem Vernehmen nach großen Einfluss auf die Kleiderwahl seines Chefs hat. Zu dunklen, eng geschnittenen Stoffhosen und dunklem Schuhwerk trug Klinsmann beim Spiel gegen Argentinien wieder das hellblaue Businesshemd mit hochgekrempelten Ärmeln, ein dynamischer Look , der sein zupackendes und motivierendes Image perfekt unterstreicht. Noch besser gefiel freilich, was der Bundestrainer nach dem Ende der Vorrunde trug: ein dunkelblaues Polohemd mit drei WM-Sternen auf der Brust, eindeutig das schnittigste Outfit dieses Turniers. Mit Spannung warten wir auf den Auftritt im Halbfinale, aber ein Titel ist Klinsmann schon jetzt sicher: der des bestgekleideten Trainers. Bild: dpa

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