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Folge 14: der Panama-Hut

Von: Johannes Waechter

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Der Panama-Hut wird aus Stroh oder Palmenfasern geflochten und trotz des Namens bereits seit Jahrhunderten in der ecuadorianischen Provinz Azuay hergestellt. Er zierte die Häupter zahlreicher Filmstars und Potentaten – und nun, zum WM-Spiel Deutschland-Ecuador, auch den Charakterkopf von Günter Netzer. Was trieb den bislang stets um Seriösität bemühten Fußballexperten nur dazu, sein Markenzeichen, die museale Betonfrisur, unter dem breitkrempigen Deckel zu verbergen? Haarausfall? Tropfwasser von der Studiodecke? Sympathie mit der ecuadorianischen Hutmachergilde? Oder vielleicht die Einsicht, dass seine TV-Auftritte der humoristischen Aufwertung bedürfen? Falls letzteres zutrifft, sollte Netzer nächstes Mal lieber zu einer Pappnase greifen, hat doch der Panama-Hut seinem Träger selten Glück gebracht: Der letzte, der sich in Deutschland zu dieser Kopfbedeckung bekannte, hieß Erich Honecker. Foto: ARD

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