WM-Stilkritik 2006Stilkritik

Pressebild

Folge 3: WM-Slips

Von: Tobias Haberl

W

Wenn es gelänge, die beiden letzten großen Mythen der Menschheit, Sex und Fußball, elegant zu kombinieren, dann müsste am Ende etwas Großes herauskommen, vielleicht sogar ein Haufen Geld. So der Grundgedanke einiger Marketingmenschen, die sich für besonders raffiniert hielten. Am Ende schickten sie die Verkäuferin Annette Wydra aus Frankfurt an die Rampe, um ihre Idee zu präsentieren: Damen-Slips mit Fußballtexten – die ordentlich daneben gingen. Warum? Weil nicht mal der verrückteste Fan einer Frau aus dem Röckchen helfen will, um auf ihrem Höschen zu erfahren, dass er den „Bomber der Nation“ entblättert. Wer Gerd Müller auf dem Platz verehrt hat, will ihn noch lange nicht auf dem Laken haben. Zweites Problem: Auch im Schnitt scheinen die Höschen eher für haarige Monsterschenkel gemacht. Besser durchdacht sind die WM-Slips der Konkurrenz, bedruckt mit „Strafraum“. Erstens ist die Aufschrift von subtilem Humor, zweitens haben neun Buchstaben gerade noch auf einem Tanga Platz. Bild: ddp

Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: