Wissen»Man fürchtet, eine Angriffsfläche zu bieten«

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Kaum etwas ist mit so viel Scham behaftet wie das Weinen. Der Psychologe Jens Tiedemann erklärt, warum es gut ist, wenn man seine Gefühle nicht jederzeit im Griff hat – und warum das unser Miteinander stärken kann.

Interview: Susanne Schneider

SZ-Magazin: Herr Tiedemann, warum schämen sich viele Menschen ihrer Tränen, selbst wenn sie aus Euphorie oder Rührung weinen?
Jens Tiedemann: Weil wir damit für alle sichtbar preisgeben, wie es uns geht, uns bloßgestellt fühlen. Selbst bei Freudentränen schämen wir uns, weil wir strenggenommen auch da die Kontrolle über uns und unsere Gefühle verloren haben.

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