Psychologie»Das Wort ›getriggert‹ wird definitiv inflationär benutzt«

Lesezeit: 11 Min.

Anouk Algermissen hat einen Masterabschluss in Psychologie und arbeitet als Paartherapeutin. Unter dem Namen  Paarpsychologie  betreibt sie einen Blog, einen Instagram-Kanal und einen Podcast. Im April 2024 erschien ihr Buch  Getriggert? Wie wir unsere Beziehungen stärken, indem wir unsere Emotionen regulieren und gelassener kommunizieren  im mvg-Verlag.
Anouk Algermissen hat einen Masterabschluss in Psychologie und arbeitet als Paartherapeutin. Unter dem Namen Paarpsychologie betreibt sie einen Blog, einen Instagram-Kanal und einen Podcast. Im April 2024 erschien ihr Buch Getriggert? Wie wir unsere Beziehungen stärken, indem wir unsere Emotionen regulieren und gelassener kommunizieren im mvg-Verlag. Foto: Thomas Probst

Werden aus Kleinigkeiten große Streits, können dahinter Trigger stecken, sagt die Psychologin Anouk Algermissen. Sie erklärt, was der überstrapazierte Begriff wirklich bedeutet – und wie man vermeiden kann, dass Gespräche immer wieder eskalieren.

Interview von Agnes Striegan

SZ-Magazin: Was bedeutet es genau, wenn jemand sagt, etwas habe ihn oder sie getriggert?
Anouk Algermissen: Der Begriff »Trigger« stammt aus der Traumatherapie und ist von dort in unsere Alltagssprache herübergeschwappt. Ursprünglich bezeichneten Trigger die Schlüsselreize, die zum Beispiel bei einer posttraumatischen Belastungsstörung Flashbacks auslösen und die betroffene Person in den Moment zurückversetzen, in dem das Trauma passiert ist.

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