Wissen»Selbstbehauptung ist auch Übungssache«

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Die eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu kommunizieren, kann schwierig sein – muss es aber nicht.
Die eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu kommunizieren, kann schwierig sein – muss es aber nicht. Foto: Getty Images/10'000 Hours

Viele Menschen sagen nicht, wenn sie etwas stört, weil sie dicke Luft fürchten. Dabei muss Selbstbehauptung nicht konfrontativ sein. Im Interview erklärt die Kommunikationstrainerin Barbara Berckhan, welche Körperhaltung hilft, wenn man einen Konflikt ansprechen will, warum es normal ist, Bedürfnisse mehrfach äußern zu müssen, und wie man den inneren Kritiker leiser bekommt.

Interview: Stephan Reich

SZ-Magazin: Sie haben ein Buch mit dem Titel Sanfte Selbstbehauptung geschrieben. Warum »sanft«?
Barbara Berckhan: Sanft bedeutet, eine Form von Selbstbehauptung zu kultivieren, die alltagstauglich ist. Eine, die ohne ausgefahrene Ellbogen und zerschlagenes Porzellan auskommt. Oft verbinden wir mit Selbstbehauptung ja genau das: Ich gegen dich. Mit sanfter Selbstbehauptung soll der Konflikt, um den es geht, nicht zu einem latenten Kampfmodus oder Streitmodus führen, er soll keine Verlierer produzieren. Alle Beteiligten sollen erhobenen Hauptes aus der Situation herausgehen.

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