WissenDas letzte Geschenk

Aus Heft 43/19

Lesezeit: 15 Min.

Auch wenn man dann tot ist - die Aussicht darauf, Teile des eigenen Körpers zur Verfügung zu stellen, ist vielen Menschen nicht geheuer.
Auch wenn man dann tot ist - die Aussicht darauf, Teile des eigenen Körpers zur Verfügung zu stellen, ist vielen Menschen nicht geheuer. Hudson Christie

In Deutschland werden zu wenige Organe ­gespendet. Wie sich das ändern lässt – darüber ist sich die Politik uneins. Wie stehen diejenigen dazu, die Sterbenden und ihren Familien täglich begegnen? Wir haben das Personal einer Intensivstation in München befragt.

Protokolle: Manuel Stark Artwork: Hudson Christie

I

Im vergan­genen Jahr haben in Deutschland 955 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet, und zwar im Durchschnitt etwa drei, in der ­Summe gut 3000 Organe – Lungen, Herzen, Lebern, vor allem Nieren. Dem gegen­über stehen aktuell aber weiterhin rund 10 000 verzweifelte Patienten, die auf der Warteliste für eine Transplantation eingetragen sind. Viel zu wenige Menschen spenden also nach ihrem Tod Organe, die Leben retten könnten. Und das, obwohl – laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Auf­klärung – die große Mehrheit der Deutschen die Organspende positiv sieht.

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