WissenDie Erde mit Erde retten

Aus Heft 17/22

Lesezeit: 13 Min.

Christoph Trütken hofft, durch »Carbon Farming« nicht nur der Natur zu helfen, sondern auch Geld zu verdienen.
Christoph Trütken hofft, durch »Carbon Farming« nicht nur der Natur zu helfen, sondern auch Geld zu verdienen. Lena Giovanazzi

Um die Klimakrise zu bekämpfen, reicht es nicht, CO2 zu sparen – das Klimagas muss aus der Atmosphäre auch entfernt werden. Aber wie? Der Landwirt Christoph Trütken, in seinem Dorf als »Bauer Sonderbar« belächelt, versucht, es in seinen Böden zu binden – mit Erfolg.

Von Joshua Kocher Fotos: Lena Giovanazzi

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Ob es Christoph Trütken gelungen ist, das Klima zu heilen, entscheidet sich in wenigen Augenblicken. Es ist ein Freitag im März, die Luft ist kühl und klar, wie so oft auf der Baar, einer Hochebene zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Trütken tritt aus der Tür des Antoni-Hofs, auf dem Steinpflaster wärmt sich eine Katze in der Mittagssonne. Mit langen, federnden Schritten läuft er vorbei an der Pappel, an die sich sein Wohnhaus und die Scheune schmiegen. An einer Wäscheleine trocknen Unterhemden. Seine Frau Birgit und seine Tochter Antonia verkaufen im Hofladen gerade Eier, Milch und Brokkoli. Im Stall nebenan mampfen die Kühe Heu. Trütken hält vor dem Hof an einem Feldweg inne, der sich entlang seiner Äcker hin zu einer Straße schlängelt.

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