Frauen und FinanzbildungEs ist nie zu spät, zum ersten Mal Geld anzulegen

Aus Heft 35/26

Lesezeit: 10 Min.

Michael Raines / Connected Archives

Frauen trauen sich auf dem Finanzmarkt oft weniger zu als Männer. Auch unsere Autorin, 67, verdrängte jahrelang, wie es um ihre Finanzen stand – bis ein Gedanke ihr half, endlich auch mitzumachen bei ETFs und Sparplänen.

Von Gabriela Herpell

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Die Einsparung von ein paar Milliarden hier, die anderswo Löcher stopfen sollen. Die Inflation. Die Rentendebatte. Marode Schulen. Marode Infrastruktur. Die Klimaveränderung, die trotz größter Sommerhitze und Dürre kaum angesprochen wird, weil das der Wirtschaft schaden könnte. Überhaupt, die schwächelnde Wirtschaft. Kein Wachstum trotz Investitionspaketen und wenig Aussicht auf Besserung – stattdessen gehen Arbeitsplätze verloren: Es geht ums Geld, aber eigentlich geht es dabei um alles. Gesellschaft­liche Probleme werden größer, wenn Geld fehlt, so deutlich wie in diesen Tagen war das lange nicht. Die Verspätungen der Bahn, eine Folge von zu wenig Investitionen in der Vergangenheit, wurden schon als demokratie­zersetzend bezeichnet, ebenso wie die ungleiche Vermögensverteilung. Nur wer Geld hat, hat Macht.

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