Stadtgespräche

Die Stadtgespräche des SZ-Magazins

Es begann in Wien. Dort fand 2010 das erste von mittlerweile über zehn Stadtgesprächen statt. Die Idee: Wir sitzen einen Tag lang an einem großen Tisch zusammen und bitten interessante Menschen, über ihre Heimat zu diskutieren. Auf Wien folgten unter anderem Rio de Janeiro, Jerusalem, New York und Kiew, eine Stadt im Krieg. Die Gespräche finden Sie hier.

SZ MagazinStadtgespräch in Tel Aviv
:»Was vor allem fehlt, ist Hoffnung«

Lässig, kosmopolitisch, tolerant - das ist Tel Aviv. Wie hat der 7. Oktober die Partymetropole verändert? Wie blickt man auf das Leid und den Krieg im nahen Gaza-Streifen? Wir haben zehn Persönlichkeiten getroffen, darunter der Schriftsteller Etgar Keret und eine arabische Chirurgin.

SZ PlusInterview von Thomas Bärnthaler, Theresa Hein, Gabriela Herpell und Peter Münch, Fotos: Ofir Berman

SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:„Wie verrückt muss man sein, zu glauben, diese Stadt besetzen zu können?“

Verletzt und trotzdem wehrhaft, ständig in Todesgefahr und doch sehr lebendig: Wie behauptet sich die ukrainische Metropole Kiew im Krieg? Ein Stadtgespräch mit sehr unterschiedlichen Bewohnerinnen und Bewohnern, die entschlossener sind, als sie vor der Belagerung je gedacht hätten.

SZ PlusInterview: Thomas Bärnthaler, Patrick Bauer, Cathrin Kahlweit und Gabriela Herpell

SZ MagazinStadtgespräch in Taipeh
:»China ist wie ein Geist, der einen nicht ruhen lässt«

Was ist Taiwan? Souverän oder Provinz, ­unangreifbarer Tech-Produzent oder Spielball der Supermächte im Pazifik? Ein Stadtgespräch mit Menschen, die über ihre Heimat eine Menge zu sagen haben – in der Hauptstadt Taipeh, einem Ort, an dem sich für die ganze Welt gerade viel entscheidet

SZ PlusInterview: Patrick Bauer, Gabriela Herpell, Lea Sahay und Dirk Schönlebe, Fotos: An Rong Xu

SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:„Ich spüre hier eine Demokratie-Entfremdung“ – „Nein! Widerspruch!“

In keiner deutschen Stadt wird derzeit so erbittert gestritten wie in Dresden, der Heimat von Pegida. Warum werden gerade dort die Brüche der Gesellschaft so klar sichtbar? Und was kann man daraus lernen? Das große Stadtgespräch.

SZ PlusVon Thomas Bärnthaler, Patrick Bauer, Mareike Nieberding und Cornelius Pollmer

SZ MagazinPolitik
:„Wir klingen alle so, als müsste uns irgendwer erlösen“

Vor 100 Tagen kam der Terror über Paris. Nun ist die Stadt nicht mehr, was sie war. Doch was dann? Wir haben 14 prominente Pariser zum Gespräch in ein Bistro gebeten. Es wurde eine Suche nach der verlorenen alten Zeit - und einer Idee für die Zukunft.

SZ MagazinPolitik
:„Rio fordert einen fortwährend dazu auf, sich zu zeigen“

Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Olympia 2016. Brasilien dreht auf – und Rio durch: Die Immobilienpreise haben sich vervierfacht, Favelas werden mit Waffengewalt erobert und Strände zu spaßfreien Zonen gemacht. Wir haben elf Persönlichkeiten versammelt, um mit ihnen über die Zukunft ihrer Heimat zu reden. Rio – ein Stadtgespräch.

SZ MagazinMünchen / Lokales
:„Wir sind reich und sexy“

München wächst und wächst. Wird die Stadt irgendwann an ihrem Erfolg zugrunde gehen? Das SZ-Magazin hat 21 prominente Münchnerinnen und Münchner eingeladen, um über die Zukunft der Metropole zu streiten, darunter Christian Ude, Uschi Glas und Kardinal Marx. Es wurde ein hitziges Gespräch.

SZ MagazinWirtschaft
:„Griechenland ist eher wie Somalia – mit einer Akropolis in der Mitte“

Euro-Krise, Streiks, Beamte, Steuerhinterziehung, Angela Merkel – es  gibt gerade viel zu besprechen zwischen Deutschland und Griechenland. Wir wollten eher zuhören, in der Taverne „Strofi“ mitten in Athen. Ein Stadtgespräch im Herzen der Krise.

SZ MagazinPolitik
:„Politiker brauchen keine Gesetze, um mit uns zu machen, was sie wollen“

Seit Monaten blickt die Welt sorgenvoll auf Moskau. Wir haben Menschen aus der Stadt an einem Tisch versammelt, um ihre Meinung zu erfahren: über Putin, die zunehmende Abschottung Russlands - und den Zauber, dort zu leben.

SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:„Jenseits der Stadtmauern fällt diese Schwere von mir ab“

Jerusalem. Heilige Stadt, geschundene Stadt. Während die Diplomaten über Grenzen und Machtverhältnisse verhandeln, sind wir nach Jerusalem gefahren, um mit den Menschen zu reden, für die es bei alldem um ihre Heimat geht. Ein Stadtgespräch.

SZ MagazinPolitik
:„Ein größenwahnsinniges Irrenhaus“

Wer in New York die Präsidentschaftswahlen gewinnt, darüber mussten sie nicht diskutieren. Trotzdem hatten die leidenschaftlichen New Yorker, die wir zum Gespräch über ihre Stadt eingeladen haben, genug zu besprechen: die Mietpreise, Verhaftungen wegen Biertrinkens auf der Straße, Rassismus und die Zähmung ihrer Stadt. New York? New York!

SZ MagazinPolitik
:„Wir könnten ein Vorbild sein“

Als im Sommer im Istanbuler Gezi-Park die Steine flogen, zeigte sich die Türkei als gespaltene Nation. Auf der einen Seite religiöse Traditionalisten, auf der anderen junge Menschen, die sich als Europäer sehen. Wir haben die verfeindeten Lager an einem Tisch versammelt, um mit ihnen über die Schönheit ihrer Heimat und die Brisanz der Lage zu reden.

SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:„Die Deutschen sind hier Gastarbeiter“

Wir haben uns einen Tag lang in ein Wiener Kaffeehaus gesetzt und mit lauter Menschen gesprochen, die wir mögen: über die großen Themen und die kleinen Dinge. Es wurde das erste Stadtgespräch in der Geschichte des SZ-Magazins, viele weitere sollten folgen.

SZ MagazinLiteratur
:„Mutter zu werden hat mich eine Liebe gelehrt, die ich zuvor nicht gekannt hatte“

Die Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie wurde mit ihren Büchern zu einem Star des Feminismus – nach zwölf Jahren und drei Kindern erscheint nun ihr neues Werk „Dream Count“. Ein Gespräch über Mutterschaft, Scham – und die männliche Machtübernahme in den USA.

SZ PlusInterview von Mareike Nieberding

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