:„Von Frauen wird erwartet, enge Beziehungen zu pflegen“
Frauenfreundschaften können so eng sein, dass Männer sie bedrohlich finden. Die Historikerin Tiffany Watt Smith erklärt im Interview, warum weibliche Freundschaft und Solidarität bis heute politisch aufgeladen sind – und wie Frauen sich davon befreien und zu unkomplizierter Nähe finden können.
SZ MagazinSchimpfen
:Mist! Scheiße! Dreck! Darum tut Schimpfen so gut
Schimpfwörter und Flüche gelten als anrüchig, haben aber, wie die Forscherin Oksana Havryliv erklärt, oft einen großen psychologischen Nutzen – wenn man eine wichtige Voraussetzung beachtet.
SZ MagazinAlltag im Krieg
:„Ich bin es leid zu hören, wie ›ungebrochen‹ und ›stark‹ wir seien. Wir sind müde“
Wie bestehen die Menschen in der Ukraine ihren Alltag trotz Kälte und Angst? Unsere Autorin hat ihre Freunde vor Ort kontaktiert – und erfahren, wie man ein Handy lädt, ein Kind bekommt, eine Party feiert, ein Theaterstück spielt und eine Glasscherben-Torte backt.
SZ MagazinFarbpsychologie
:„Salbeigrün, Moosgrün und Neongrün erzeugen völlig unterschiedliche Atmosphären“
Welche Wandfarbe macht mein Wohnzimmer gemütlich? Warum wirke ich in einem blauen Anzug freundlicher als in einem schwarzen? Und welche Farben heben die Stimmung? Farbforscher Axel Buehter erklärt die Macht der Farben.
SZ MagazinPsychologie
:„Es ist dramatisch, wie viele Leute an ihrem Leben vorbeileben“
Für den Verhaltenspsychologen Jens Corssen liegt der Schlüssel zu einem glücklichen Leben vor allem im Loslassen. Hier erklärt er, wie viel man gewinnen kann, wenn man es wagt, sich von alten Gewohnheiten, Ängsten und Sicherheiten zu verabschieden.
SZ MagazinGesellschaft
:Meine toxische Freundin
Unsere Autorin litt in ihrer Schulzeit unter den kleinen Grausamkeiten ihrer vermeintlich besten Freundin. Heute weiß sie, wie häufig solche Freundschaften in dieser Lebensphase vorkommen – und warum sie uns lange prägen.
SZ MagazinMedienkonsum von Kindern
:Was lösen Peppa Wutz und Paw Patrol bei Kindern aus?
Schon Kleinkinder sehen heute fern. Aber was genau eigentlich? Zwei Psychotherapeuten haben für uns die meistgeklickten Folgen beliebter Serien analysiert – und neben Harmlosem auch fragwürdige Narrative und zu viel Anspannung gefunden.
SZ MagazinFreundschaft
:„Na, wie läuft’s?“ – „Muss ja!“
Warum tun sich Männer über 40 so schwer damit, Freundschaften zu erhalten und echte Nähe zuzulassen? Sich ab und zu stumm auf die Schultern zu hauen, ist zu wenig, merkt unser Autor. Helfen könnte Männern ausgerechnet ein Baumarkt.
SZ MagazinPorträt
:Wer ist die Frau, die nach einer Nuss benannt wurde?
Hazel Brugger ist eine der erfolgreichsten Komikerinnen im deutschsprachigen Raum. Doch in ihrer Jugend und nach der Geburt ihres ersten Kindes hatte sie wenig Grund zu lachen. Eine Nahaufnahme.
SZ MagazinBonsai
:Der Baumdeuter
Walter Pall ist weltweit geachteter Meister einer großen Kleinkunst: Er formt Bonsai. Auf ein Werk, seine Fichte Nr. 17, ist er besonders stolz.
SZ MagazinEmerging Adulthood
:„Vielen jungen Menschen fehlt das Gefühl, angekommen zu sein“
Wann ist man eigentlich erwachsen? Die Psychologieprofessorin Sophie von Stumm forscht zur Entwicklung des Menschen. Sie weiß, woran man Reife erkennt – und warum 30 zu werden, eine „magische Marke“ ist.
SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:„Kleine Entscheidungen geben den Ausschlag, ob wir uns abends glücklich ins Bett legen“
Warum pendelt man bei Entscheidungen so oft zwischen Kopf- und Bauchgefühl? Und wie kann man beides in Einklang bringen? Die Verhaltensforscherin Verena Utikal erklärt, wie wir Entscheidungen so treffen, dass wir im Nachhinein zufrieden damit sind.
SZ MagazinBerufsleben
:Wie wir uns mit unserer Gier nach Anerkennung selbst schaden
Lob von der Chefin, Komplimente von ChatGPT, Likes auf LinkedIn: Es hat etwas Unreifes und Unterwürfiges, ständig auf den Applaus von anderen zu hoffen. Wieso gieren Menschen im Job heute trotzdem so sehr danach?
SZ MagazinZu hart zu sich selbst?
:Wer Selbstmitgefühl hat, ist zufriedener und leistungsfähiger
Mit uns selbst sind wir oft strenger als mit anderen. Unsere Autorin, selbst Psychologin und Verhaltenstherapeutin, erklärt, wie es gelingt, nachsichtiger mit sich selbst zu sein.
SZ MagazinArbeitswelt
:Löst Coaching Probleme oder schafft es sie erst?
Wer ständig Krach mit dem Chef oder den Kollegen hat, der geht mittlerweile lieber zum individuellen Coach als zum Betriebsrat. Die Coaching-Industrie freut’s - doch wirklich hilfreich ist das in vielen Fällen nicht.
SZ MagazinKinderbuchillustrationen
:„Die Bilder kommen wie von allein“
Pettersson und Findus, Mama Muh – Sven Nordqvist hat einige der schönsten Kinderbuchfiguren gezeichnet. Ein Gespräch über Monstermaschinen, die Sehnsucht nach dem einfachen Leben auf dem Land in Schweden und darüber, warum er keine weiteren Pettersson-Geschichten mehr erfinden kann.
SZ MagazinStiftung Warentest
:Stiftung Warentest, die Ur-Influencer
60 Jahre gibt es die Mutter aller Produkttests schon. Unser Autor ist mit den Urteilen der Stiftung Warentest aufgewachsen. Zum Jubiläum hat er nachgesehen, was die Hefte eigentlich über Fortschritt, Niedergang und die deutsche Konsumentenseele aussagen.
SZ MagazinGesundheit
:Warum man zwischen 45 und 55 so schnell altert
Der Mensch altert in Schüben, vor allem in der Lebensmitte. Liegt das am Stress oder einem noch unbekannten genetischen Schalter? Forscher Ron Jachimowicz über das Geheimnis uralter Grönlandwale, die Junghalte-Tricks seiner Frau und die Frage, warum Menschen, die jung aussehen, oft alt werden.
SZ MagazinGesundheit
:Warum das Unbequeme oft gesünder ist
Kalte Duschen, Treppen statt Aufzug, barfuß über gefrorenes Gras: Unser Autor hat sich einen Monat lang kleinen Zumutungen ausgesetzt. Ein Arzt erklärt ihm, warum wir mehr Unbequemlichkeit brauchen, um wirklich gesund zu leben.
SZ MagazinPhilosophie
:Dieser Mann kennt den Sinn des Lebens
Der Philosoph Michael Zichy hat eine erstaunlich einfache Antwort auf die vielleicht größte Frage der Menschheit und weiß auch, wie diese uns gesünder machen und die Gesellschaft stärken kann.
SZ MagazinWeihnachten mit den Eltern
:„Viele erwachsene Kinder sind Parent-Pleaser“
Das Psychologen-Ehepaar Karin und Klaus Grossmann hat wie kein anderes die Beziehung zwischen Eltern und Kindern erforscht: Wie entsteht eine sichere Bindung? Und warum stellt Weihnachten auch die glücklichste Familie auf die Probe? Ein Gespräch über die lebenslange Autorität der Eltern und Kinder, die sich selbst verleugnen.
SZ MagazinAngst vor dem Vergessen
:Wie man lernt, sich an schöne Momente zu erinnern
Weil sie panische Angst vor der Vergesslichkeit hat, notiert unsere Autorin alles, was ihr wichtig ist. Doch im Gespräch mit einem Neuropsychologen wird klar: Man kann sein Gedächtnis gezielt stärken – aber man muss dabei ganz anders vorgehen.
SZ MagazinKommunikation
:Echte Freundschaft braucht keine Worte
Zusammen schweigen, ohne dass es peinlich wird – das kann man nur mit ganz besonderen Menschen. Warum geteilte Stille mehr Nähe schafft als jedes Gespräch.
SZ MagazinPsychologie
:„Verzeihen ist ein Geschenk, das wir uns selbst machen“
Kaum etwas ist so schwer, wie anderen zu vergeben – und kaum etwas so befreiend. Der US-Psychologe Robert Enright erklärt, welche Kraft in der Vergebung liegt und warum sogar Opfer von Gewalt und Missbrauch den Tätern verzeihen konnten.
SZ MagazinUkraine
:Ein Päckchen Hoffnung
Mit Nova Post senden viele Ukrainerinnen und Ukrainer Pakete in die Heimat. Wir waren in der Filiale in Berlin-Mitte und haben nachgefragt: Was genau schicken die Menschen ins Kriegsgebiet?
SZ MagazinÜberfüllte Tierheime
:Ein Hundeleben
Turco wurde von einer Müllkippe in der Türkei nach Deutschland gebracht, um hier als Haustier zu leben. Doch stattdessen wurde der Rüde „Deutschlands längster Tierheimbewohner“. Wie konnte das passieren?
SZ MagazinMentale Gesundheit
:„Wer Worte für Gefühle findet, findet auch Nähe“
Viele Erwachsene haben nie gelernt, ihre Emotionen wahrzunehmen, zehn Prozent gelten sogar als „gefühlsblind“. Der Psychoanalytiker und Arzt Matthias Franz weiß, wie man dieses Merkmal seiner Persönlichkeit erkennt und sich und andere besser zu verstehen lernt.
SZ MagazinKommunikation
:Diese sechs Teile benötigt jede gute Entschuldigung
Ein einfaches „Sorry“ reicht nicht: Die US-Expertin Beth Polin erklärt, wie man richtig um Entschuldigung bittet, was man dabei unbedingt vermeiden sollte und warum manchmal auch die passenden Worte nicht genügen.
SZ MagazinWeihnachten
:30 Geschenke unter 30 Euro
Stilvoll Schenken muss nicht teuer sein. Die Redaktion des SZ-Magazins hat besondere, günstige Geschenkideen gesammelt: für Eltern, Freundinnen, Partner und Kinder.
SZ MagazinFamilie und Feminismus
:„Es ist ratsam, sich nicht so auf Männer zu verlassen“
Die Freundinnen und Feministinnen Stefanie Sargnagel und Christiane Rösinger trennen 25 Jahre. Im Gespräch erzählen sie, was Freundschaft besser kann als Liebe, wie man als Mutter auch Künstlerin bleibt und warum sie lange dachten, Sexismus beträfe sie nicht.
SZ MagazinSprache
:Alles gut?
Gar nichts ist gut. Über die Karriere einer besonders trügerischen Floskel.
SZ MagazinStress vor Weihnachten
:Stress vor Weihnachten? Dieses Jahr nicht!
Zig Feiern, Geschenke kaufen, Glühweintreffen: Im Dezember hetzt man von einer Verabredung zur nächsten. Ein Stressmediziner erklärt, wie man in der Weihnachtszeit nichts verpasst – und trotzdem Zeit für sich findet.
SZ MagazinArbeitswelt
:„Sollen wir dazu kurz teamsen? Bitte nicht!“
Endlose Termine und Abstimmungsschleifen prägen den Alltag in vielen Büros. Jeder Vorschlag wird zerredet, alles dauert ewig. Warum kann niemand mehr allein arbeiten und entscheiden?
SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Sollte ich mich über jedes Geschenk freuen?
Die Arbeitskollegin schenkt immer nur bereits benutzte Gegenstände. Darf sich unser Leser darüber ärgern oder zählt allein die Geste? Unsere Kolumnistin rät zur Gegenwehr.
SZ MagazinLiteratur
:„Unsere Bücher sind wie sorgfältig genähte Nacktkostüme“
In ihren jüngsten Büchern erzählen die Schriftstellerinnen Helene Bracht und Katja Oskamp schonungslos ehrlich die eigenen Geschichten. Im Interview sprechen sie über asymmetrische Liebe, Missbrauchserfahrungen, angstfreien Sex und die Frage, ob es befreiend ist, als Frau im Alter unsichtbar zu werden.
SZ MagazinPsychologie
:„Wer Urvertrauen hat, weiß: Ich kriege das hin“
In der Kindheit Sicherheit und Optimismus zu erfahren, hilft später, um gut durch Krisen zu kommen. Doch was, wenn das fehlt? Die Psychotherapeutin Eva Rass erklärt, wie man Urvertrauen auch als Erwachsener noch erlangen kann – und was Eltern kleiner Kinder beachten sollten.
SZ MagazinPeople Pleasing
:„Viele lernen schon in der Kindheit, ihre Bedürfnisse zurückzustellen“
Sie sagen Ja zu neuen Aufgaben, obwohl sie längst an ihrer Grenze sind, und reagieren panisch auf jede Disharmonie: People Pleaser möchten es anderen um jeden Preis recht machen. Eine Expertin erklärt, wie Betroffene lernen können, wieder mehr auf sich selbst zu hören.
SZ MagazinGeschwister-Hotel in Italien
:Alle inklusiv
Raffaella Fiorini und ihr Bruder Michele haben ein Hotel an der Adria geerbt. Michele, der mit Downsyndrom lebt, liebt das Haus. Raffaela bezeichnet es als Gefängnis. Trotzdem führt sie es nun weiter – ihrem Bruder zuliebe.
SZ MagazinFotoautomaten
:Liebeserklärung an die Erinnerungskabine
Der erste Fotoautomat wurde vor 100 Jahren aufgestellt. Trotz Smartphone hält er sich bis heute. Was ist das Geheimnis dieser Blitzkarriere?
SZ MagazinNeue Ausstellung
:„Wir wollen Zeitgeschichte begreifbar machen“
Von der Diddl-Maus bis zum Kanzler-Dienstwagen: Im Bonner Haus der Geschichte lagern eine Millionen Gegenstände, die Deutschland geprägt haben. Präsident Harald Biermann erzählt, wie das Museum bei der Auswahl vorgeht und wie man Schädlinge aus dem Tigerteppich von „Dinner for One“ bekommt.
SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:Was Nuss, das Nuss
Was, wenn Eichhörnchen nicht nur den Balkon besuchen, sondern durch die offene Tür sogar in die Wohnung kommen? Unserer Autorin in Berlin-Mitte erging es so – und sie weiß, was man beim Füttern der Tierchen beachten sollte.
SZ MagazinKommunikation
:Zwölf Tipps, wie man besser zuhört
96 Prozent der Menschen halten sich für gute Zuhörer – aber die wenigsten sind es. Zwei Fachleute erklären, was man in persönlichen Gesprächen vermeiden sollte, was hilft, um Nähe herzustellen, und wie sogar verstummte Paare lernen können, wieder gut miteinander zu reden.
SZ MagazinPsychotherapie
:Raum für Gefühle
Einen Therapieplatz zu bekommen, ist derzeit gar nicht so leicht. Aber wie sehen die Räume eigentlich aus, die Menschen betreten, um zu reden, zu weinen und, wenn möglich, zu genesen? Für den Fotografen Moritz Schorpp haben Therapeutinnen und Therapeuten ihre Türen geöffnet.
SZ MagazinFußball
:Was man als Schiedsrichter über den Fußball und Männer lernt
Seit einem Jahr pfeift unser Autor in den unteren Ligen. Er verzweifelt beim Versuch, gerecht zu entscheiden und ist erstaunt, welche Wut ihm entgegenschlägt. Die größte Überraschung erlebt er, als er erstmals ein Frauenspiel leitet.
SZ MagazinTrauerarbeit
:Wie spricht man mit Kindern über den Tod?
Die Sonderpädagogin Theresa Guth erklärt, wie man Kinder durch ihre Trauer begleitet, was man dabei unbedingt vermeiden sollte und warum ausgerechnet das Auto oft ein guter Ort für schwierige Gespräche ist.
SZ MagazinBürokratie
:Warum es fast unmöglich geworden ist, ein Ausweisfoto für ein Baby zu machen
Als unser Autor (sonst kein Wüterich) den ersten Ausweis für sein Kind beantragte, verzweifelte er an den neuesten Gesetzen, verfluchte den Staat und wünschte sich eine Kettensäge für unnötige Vorschriften. Dann begann er zu recherchieren.
SZ MagazinZufrieden leben
:„Wer genießen kann, fühlt sich langfristig wohler im Leben“
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Das macht auf Dauer unglücklich, sagt die aktuelle Forschung. Zwei Psychologinnen erklären, warum wir mit bewussten Pausen und ein wenig Prokrastination produktiver und zufriedener werden.
SZ MagazinKrisen
:„Wer drei Tage die Woche im Homeoffice sitzt, verliert den Bezug zur Wirklichkeit“
Angesichts der vielen Krisen um uns herum ziehen wir uns immer mehr in unsere eigene kleine Welt zurück, sagt der Psychologe Stephan Grünewald. Warum wir uns damit selbst schaden, und was uns wirklich weiterhelfen würde, erklärt er im Interview.
SZ MagazinPsychologie
:Wie ich es geschafft habe, meinem abwesenden Vater zu verzeihen
Vergebung ist anstrengend. Unsere Autorin hat versucht, sich nach vielen Jahren mit ihrem Vater und ihrer ehemals besten Freundin zu versöhnen – und dabei gelernt: Man gewinnt auch selbst etwas, wenn man Dinge einfach mal loslässt.
SZ MagazinGesellschaft
:Der Zauber von Frauenumkleiden
Schweiß, Schmerz, echte Nähe: eine Danksagung an einen der letzten Orte des Miteinanders.