Auschwitz

SZ MagazinAuschwitz
:»Ich habe meine Nummer lange bedeckt gehalten« – »Ich habe Puder drüber gemacht«

Eva Szepesi und Eva Umlauf kamen als Kinder am selben Tag in Auschwitz an und entgingen der Gaskammer nur knapp. 2016 wurden sie Freundinnen. Ein Gespräch über ihr erstes Treffen, ausgerechnet in einem Zug, über ihr Leben im Land der Täter – und die Frage, wie man ein solches Familientrauma verarbeitet.

SZ PlusInterview von Thomas Bärnthaler, Fotos von Ricardo Wiesinger

SZ MagazinPsychologie
:»Verzeihen ist ein Geschenk, das wir uns selbst machen«

Kaum etwas ist so schwer, wie anderen zu vergeben – und kaum etwas so befreiend. Der US-Psychologe Robert Enright erklärt, welche Kraft in der Vergebung liegt und warum sogar Opfer von Gewalt und Missbrauch den Tätern verzeihen konnten.

SZ PlusInterview von Lea Gittermann

SZ MagazinHolocaust
:»Erinnern reicht nicht, wir müssen alles gegen die neuen Nazis tun«

Eddie Jaku hat mit 100 Jahren das Buch »Ich bin der glücklichste Mensch der Welt« geschrieben. Dabei war er als Jude in Auschwitz und hat 154 Verwandte im Holocaust verloren. Ein Gespräch über Hass, seine Begegnungen mit Hitler und spätes Glück.

SZ PlusInterview: Lars Reichardt

SZ MagazinDer Fall meines Lebens
:»Bergen-Belsen ist kein Vogelschiss«

Diana Gring führte als Historikerin und Filmemacherin mehrere hundert Gespräche mit Zeitzeugen des Holocaust. Der Fall von Albrecht Weinberg, der 1945 zwei Todesmärsche miterlebte, blieb der 49-Jährigen besonders in Erinnerung. Auf dem Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen zeigte sich nämlich, wie präsent die Vergangenheit auch heute noch sein kann.

Interview: Anna-Elisa Jakob

SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:Die letzte Auschwitz-Nummer

Der israelische Künstler Gal Wertman ließ sich vor 17 Jahren die letzte Nummer auf den Arm tätowieren, die je einem Menschen im Konzentrationslager Auschwitz gestochen worden war – im Gedenken an alle Opfer des Holocaust. Er ahnte nicht, wer sie trug.

SZ PlusVon Alexandra Rojkov

SZ MagazinPolitik
:Spuren des Todes

Vor dem Gelände des früheren KZ Auschwitz-Birkenau liegen noch die Gleise, auf denen Deportationszüge ins Lager fuhren. Heute führen sie durch Äcker, Gärten und Einfahrten - ein grotesker Blick auf Alltag und Hölle zugleich.

SZ PlusVon Christoph Cadenbach und Felix Adler

SZ MagazinGeschichte
:Todesgleis im Vorgarten

In den Wohngebieten von Auschwitz findet man noch die Gleise, auf denen die Züge voller todgeweihter Juden ins Lager fuhren. Wie leben die Bewohner des Ortes mit diesen Spuren des Grauens?

SZ MagazinPolitik
:»Ich habe nicht überlebt, ich gehöre zu den toten Kindern«

Mit elf Jahren wurde Ruth Klüger in das KZ Theresienstadt deportiert. Nach dem Krieg wurde sie eine berühmte Germanistin und Schriftstellerin - aber sie sagt: »Ein Teil von mir ist in den Lagern geblieben.« Ein Gespräch über Gedichte auf dem Appellplatz, die Macht des Zufalls und die Unfähigkeit zu weinen.

SZ PlusInterview: Sven Michaelsen

SZ MagazinGeschichte
:»Hoffnung macht untätig und feige«

Die Schritstellerin Ruth Klüger war in drei Konzentrationslagern gefangen und wurde nach dem Krieg zur bekanntesten Germanistin im Ausland. Im Interview mit Sven Michaelsen spricht sie über ihr Leben und erklärt, warum sie heute nicht mehr mit Martin Walser befreundet sein kann.

SZ MagazinGeschichte
:Ein Mann mit Vergangenheit

Vor Opa Erwin, dem übellaunigen Kerl, hatten die Enkel fast ein bisschen Angst. Erst viele Jahre später wurde klar: Im Dritten Reich war er ein Held. Er sprach nur nie drüber.

SZ PlusVon Lars Reichardt

SZ MagazinReise
:Jenseits der Bücher

Einmal im Leben wollte unser Autor in Auschwitz der Nazi-Opfer gedenken - er verließ den grauenhaften Ort auch mit Hoffnung.

SZ MagazinGeschichte
:Zwei Nächte in der Hölle

Die unglaubliche Geschichte des englischen Kriegsgefangenen Denis Avey, der sich in Auschwitz einschleuste, um der Welt davon erzählen zu können – und dann mehr als sechzig Jahre schwieg, weil er keine Worte fand für das, was er gesehen hatte.

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