Technik»Von einer Freundin weiß ich, wie man Videos mit Altersbeschränkung angucken kann«

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App-Sperre, Tageslimits, Familienkonto: Eltern hoffen, mit solchen Hilfsmitteln die Smartphone-Nutzung ihrer Kinder kontrollieren zu können. Doch häufig kennt sich der Nachwuchs längst besser mit den Geräten aus. Hier verraten Kinder und Jugendliche, wie sie ihre Eltern für mehr Bildschirmzeit austricksen.

Protokolle: Anne Klesse

Linus*, 15:

F

»Früher musste ich bestimmte Regeln einhalten, zum Beispiel die Beschränkung der Bildschirmzeit auf 30 Minuten pro Tag. Irgendwie habe ich aber immer Wege gefunden, die zu umgehen. Zum Beispiel habe ich mir heimlich das iPad meiner Mutter genommen und mir meine Bildschirmzeit selbst verlängert oder gleich ganz neu eingerichtet. Ich kannte ihren Code, den hat sie so gut wie nie geändert. Ich wurde nie erwischt. Manchmal bin ich über bestimmte Browser wie Duckduckgo ins Internet gegangen, um darüber zum Beispiel Youtube zu gucken. Das hat das Handy dann nicht von meinem Zeitlimit abgezogen. Jetzt bin ich bald 16 und habe kaum noch Beschränkungen für mein Handy. Meine Eltern lassen mir da viele Freiheiten, deswegen muss ich mir nicht mehr solche Tricks ausdenken.«

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