Taylor, meine Töchter und ichTaylor, meine Töchter und ich

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Der Vater eines 16-jährigen Mädchens mag seine Tochter nicht immer verstehen. Aber Taylor versteht.
Der Vater eines 16-jährigen Mädchens mag seine Tochter nicht immer verstehen. Aber Taylor versteht. Foto: AP/Natacha Pisarenko

Seine Teenager-Tochter hat Tickets für Taylor Swift ergattert, und unser Autor fragt sich: Was ist eigentlich so faszinierend an dieser Frau? Wieso können sich scheinbar alle auf sie einigen? Und wie viel hat das Ganze mit Musik zu tun?

Von Michalis Pantelouris

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Der Tag, an dem endlich auch ich feststelle, dass wir uns alle Taylor Swift eingefangen haben, beginnt mit einer konzertierten Aktion. Tochter Nummer zwei, noch nicht ganz 16 Jahre alt, sammelt möglichst viele Geräte mit Internetzugang und helfende Familienmitglieder. Deren Aufgabe: auf der Website eines Konzertveranstalters so lange und so oft »Refresh« zu drücken, bis die Option, Tickets für die Taylor-Swift-Konzerte in Deutschland zu kaufen, tatsächlich aufploppen würde. Es ist lange vorher klar gewesen, dass die Server überlastet und das Konzert binnen Minuten ausverkauft sein würden. Man muss also erstmal »durchkommen«. Nervöses Flirren in der Luft. Ein Gefühl wie früher kurz vor Beginn des Schlussverkaufs, bei dem sich zur Ladenöffnung Menschenmassen durch die Tür drückten und die Grabbeltische stürmten.

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