Der SMART FORTWO ist mit 880 Kilo eines der leichtesten Autos auf unseren Straßen. Sein Dach aus Polyurethan, Glasfaser und Thermoplast wiegt dreißig Prozent weniger als das des Vorgängermodells. Die 800 Ballons für diesen Smart wiegen etwa ein Kilo - und das Dach ist auch hier besonders aufwendig: Es wurde aus sehr langen und dünnen Ballons geflochten. Pressebild
Früher lagen Autos schwer auf der Straße, heute wiegen sie dank Alu und Karbon immer weniger. Geht’s noch leichter? Ja, klar! Wir haben die neuen Modelle mit ganz viel Luft nachgebaut.
Mitarbeit: Gregor Wildermann; Fotoassistenz: Mathias Bubenicek; Dank an Marianne Guidi und Tobias Marinkus (Smart Center München Arnulfstraße).
Fotos: Rafael Krötz; Motive: Helene Klassen und Luitpold Klassen; Produktion: Till Krause
Beim BMW M4 Coupé haben die Entwickler im Vergleich zur vorherigen Baureihe mehr als achtzig Kilo eingespart - vor allem durch leichtere Materialien wie Aluminium und Magnesium. So verbraucht das Auto weniger Sprit und liegt trotzdem gut auf der Straße. Unser Modell besteht aus rund 1000 Wasserbomben. Allein das Aufpumpen hat zehn Stunden gedauert. Pressebild
Die Fahrgastzelle des neuen Audi TT besteht komplett aus Aluminium. So wiegt das Auto 1230 Kilo, etwa zehn Prozent weniger als das erste Modell des Sportwagens. Für die Variante aus Luftballons war Präzision gefragt: Damit das Auto nicht in sich zusammenfällt, mussten alle Ballons exakt gleich groß aufgeblasen werden - ohne elektrische Pumpe nicht zu schaffen. Pressebild
Der SUPERLEGGERA VISION von Mini ist ein Experiment: Das Sommerauto hat kein Dach und keine Seitenfenster. Vorgestellt wurde das Auto im Frühjahr 2014; wann es in den Autohäusern stehen wird, ist noch unklar. Mit der Karosserie aus Aluminium, Elektromotor und Augen-Scheinwerfern wirkt dieser Mini-Roadster, als könnte er schweben - so wie unser Modell aus Ballons, das mit wenigen Handgriffen fertig war. Pressebild
Die Ballonkünstler aus München und Hamburg Helene Klassen und Luitpold Klassen haben schon Dirndl, Motorräder und Riesenspinnen aus Luftballons gebastelt. Mit Autos hatten sie wenig Erfahrung. Normalerweise arbeiten sie vor Publikum, als Attraktion auf Feiern. Diesmal gab es keine Zuschauer - außer dem kleinen Sohn unseres Redakteurs. Der Junge schaute beim Fotoshooting vorbei und schwärmt seitdem: Mein Papa spielt den ganzen Tag mit Luftballons!