Stars»Ich mag das Spiel mit meinen Unzulänglichkeiten«

Aus Heft 17/18

Lesezeit: 9 Min.

Immer wieder wird Amy Schumer als »weiblicher Comedian« bezeichnet. Sie findet den Zusatz »weiblich« überflüssig: Dass sie eine Frau sei, sehe man doch.
Immer wieder wird Amy Schumer als »weiblicher Comedian« bezeichnet. Sie findet den Zusatz »weiblich« überflüssig: Dass sie eine Frau sei, sehe man doch. Foto: AFP

Amy Schumer ist furchtlos, schamlos, sehr lustig und eine der berühmtesten Comedians der USA. Ein Gespräch über die Entzauberung der eigenen Eltern, Scherze auf Kosten von Frauen und ihre Erfahrung mit sexueller Gewalt.

Von Mareike Nieberding

S

SZ-Magazin: Ich möchte mit Ihnen über Scham sprechen. Hat dieses »Schäm dich!«, das viele Frauen aus der Kindheit kennen, in Ihrem Aufwachsen eine Rolle gespielt?
Amy Schumer: Wenn ich geflucht habe oder unerlaubt durch den Rasensprenger unserer Nachbarn gerannt bin, habe ich diesen Satz vielleicht mal gehört. Aber nicht in Bezug auf meine Weiblichkeit, nein. Im Gegenteil: Bei uns zu Hause ging es regelrecht nackig zu.

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