SportBumm

Aus Heft 24/18

Lesezeit: 17 Min.

Wichtig ist aufm Platz, nicht aufm Kopf: Wenn Müller die Haare mal länger trug, dann nicht als Statement, sondern nur, weil das halt gerade viele so machten.
Wichtig ist aufm Platz, nicht aufm Kopf: Wenn Müller die Haare mal länger trug, dann nicht als Statement, sondern nur, weil das halt gerade viele so machten. Pressebild

Bei jeder Fußball-Weltmeisterschaft ist von jenem Mann die Rede, der Tore schoss wie kein anderer davor und danach. Könnte es einen wie ihn wohl heute noch geben? Und was verrät uns die Antwort über den Fußball der Gegenwart? Eine Verneigung vor Gerd Müller.

Von Holger Gertz

Bilder und Zeichen

Wer Gerd Müller nicht mehr live auf dem Fußballplatz gesehen hat und sich fragt, worüber alte Männer in diesem Artikel eigentlich so ausdauernd reden: Der werfe Youtube an und betrachte den Viereinhalb-Minuten-Zusammenschnitt »Der Bomber, Best Goals«. Gerd Müller, der Mittelstürmer, erledigt da auf grünem Rasen, auf durchgefrorenem Boden und in tiefem Matsch, was man von ihm erwartete, er müllert. Er brachte also den Ball im Tor unter, es gab tausend Arten, das zu tun, und er kannte tausendundeine. Jeder konnte früher die Zahlen aufsagen: 365 Treffer in der Bundesliga, 68 für Deutschland.

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