Name: Oliver Korittke Geboren: 6. April 1968 in Berlin Beruf: Schauspieler Ausbildung: Privater Schauspielunterricht Status: Viel braver, als man denkt Wenn man Oliver Korittke fragt, wo er aufgewachsen ist, antwortet er: »In Opas Kneipe.« Das war das »Altmark-Eck« in Berlin-Steglitz Anfang der Siebzigerjahre. Ein Castingscout hat ihn dort fürs Fernsehen entdeckt, als Vierjähriger hatte er in Folge 83 der Sesamstraße seinen ersten Auftritt. Für seine Rolle in Dunckel erhielt er im Jahr 2000 den Adolf-Grimme-Preis. Korittke galt lange als Hallodri, weil er oft Figuren darstellte, die nur Dope und Videos im Kopf hatten. Das Image haftet ihm heute noch an. Mit vierzig Jahren gehört er jener Generation an, die nicht wirklich erwachsen werden will. Er sammelt Sportschuhe, Actionfiguren und Comics. Sein neuester Film Das Morphus-Geheimnis, ein Abenteuerfilm für Kinder, ist soeben im Kino angelaufen.
Sie lieben Sneakers. Ziehen Sie Ihre Schuhe eigentlich aus, wenn Sie bei Freunden zu Besuch sind? Alfred Steffen
Sie sammeln auch Superhelden-Comics, etwa 5000 sollen es sein. Ist das so ein »Ich will nicht erwachsen werden«-Ding? Alfred Steffen
Schuhtick, Comictick, Sie brauchen sicher viel Platz. Würden Sie das ganze Zeug für die richtige Frau in den Keller tragen? Alfred Steffen
Sie haben früher oft bekiffte Chaoten gespielt. Wie oft werden Sie in Clubs von Dealern gefragt, ob Sie was kaufen wollen? Alfred Steffen
Regisseure schätzen Sie, weil Sie auf Knopfdruck weinen oder sich übergeben könnten. Letzteres ist ein Gerücht, oder? Alfred Steffen
Frage an den echten Berliner: Wie groß ist jetzt die Lust auf eine Currywurst rot-weiß? Alfred Steffen
Freunde von Ihnen behaupten, dass Sie gerne mal eine dicke Lippe riskieren: Schon mal verprügelt worden? Alfred Steffen
Mit 15 Jahren haben Sie die Schule geschmissen. Wie groß war die Chance, dass Sie als Verlierer am Tresen einer Berliner Eckkneipe enden? Alfred Steffen
Ihre Großeltern hatten eine Kneipe. Wie viele Minuten dauert es, ein Pils gut zu zapfen? Alfred Steffen