Sagen Sie jetzt nichtsSagen Sie jetzt nichts, Magnus Carlsen

Aus Heft 1/11
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Ein Interview, in dem der Schachgroßmeister nichts sagt und doch alles verrät: über böse Blicke, verliebte Spieler und junge Boxer.

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Name: Magnus Øen Carlsen
Geboren: 30. November 1990 in Tønsberg, Norwegen
Beruf: Schachspieler
Ausbildung: Sportgymnasium
Status: sieht alles schwarz-weiß

Genies sind widerlich. Ständig konfrontieren sie uns mit der eigenen Mittelmäßigkeit. Richtig unangenehm wird es, wenn das Genie gerade mal 20 ist und einen daran erinnert, dass man selbst in dem Alter nur am See gelegen und Bier getrunken hat. Magnus Carlsen ist der jüngste Spieler, der jemals auf Platz eins der Schach-Weltrangliste stand. Mit fünf hat er sein erstes Match gegen seinen Vater gespielt, mit neun wurde er norwegischer Meister, seit 2004 darf er sich Großmeister nennen.

Als Nächstes möchte er den indischen Weltmeister Viswanathan Anand offiziell vom Thron stoßen. Seinen IQ hat Carlsen noch nie testen lassen – aus Angst vor dem Ergebnis. »Ich bin ein ganz normaler Kerl«, betont er ständig, obwohl er wissen müsste, dass er genau das nicht sein kann. Seit Neuestem trägt er einen Seitenscheitel und modelt für G-Star. Okay, wir notieren: Er ist den Umständen entsprechend normal.

Fotos: Alfred Steffen

Schon mal gegen einen Schachcomputer verloren?
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Wie wichtig ist es für einen Schachspieler, körperlich in guter Verfassung zu sein?
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Zeigen Sie uns doch mal den bösesten Blick, den Sie parat haben, um Ihre Gegner einzuschüchtern.
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Wie süß! Sie können ja gar nicht böse schauen. Mit welchem Blick versuchen Sie Ihre Gegner abzulenken?
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Seien Sie uns nicht böse, aber sehen Sie nicht eher aus wie ein junger Boxer als ein Schachmeister?
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Viele Menschen denken, Schach sei langweilig. Zeigen Sie uns, wie lustig es sein kann.
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