Sagen Sie jetzt nichtsSagen Sie jetzt nichts, Jonathan Meese

Aus Heft 29/06
Andreas Herzau

Ein Interview mit Jonathan Meese, bei dem er schweigt und doch alles verrät.

Bilder: Andreas Herzau

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Sie haben das Cover für die Bayreuth-Ausgabe des SZ-Magazins gemalt. Ihr erster Reflex beim Namen Richard Wagner?Name: Jonathan MeeseGeboren: 23. Januar 1970, Tokio Beruf: KünstlerAusbildung: Studium an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg, abgebrochenStatus: Revolutionär, Großkünstler, »Der neue Beuys« (Bild), »Genialer Kunst-Barbar« (Charles Saatchi)Wenn einer ständig Riesenpenisse malt und nach Performances mit Prellungen am Boden liegt, macht man sich auf alles gefasst. Und dann kommt Jonathan Meese ausgerechnet von seiner 77-jährigen Mama aus Ahrensburg zum Shooting, pünktlich auf die Minute. Ab und zu kichert er wie ein kleines Kind, ansonsten ist er wahnsinnig höflich. Die Fragen? Kein Problem. Nur eine Bitte habe er: Seine Trainingsjacke, die würde er gern anbehalten, die sei sein Markenzeichen.

Andreas Herzau

Haben Sie eine Botschaft an seinen Enkel Wolfgang, den Leiter der Bayreuther Festspiele?

Andreas Herzau

Wie sehen Menschen aus, wenn sie Kunst von Jonathan Meese betrachten?

Andreas Herzau

Was machen Sie am liebsten auf Vernissagen von Kollegen?

Andreas Herzau

Sie gelten als fleißiger und unermüdlicher Arbeiter. Was treibt sie an?

Andreas Herzau

Viele empfinden Ihre Arbeiten als Provokation. Wie sieht der Spießer in Ihnen aus?

Andreas Herzau

Und noch mal zurück zu Wagner. Kann die Kunst uns erlösen?

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