Name: Daniel Richter Geboren: 18. Dezember 1962 in Eutin Beruf: Künstler Ausbildung: Hochschule für bildende Künste in Hamburg Status: No future – no way!
Früher war Daniel Richter ein richtiger Linker. Er vermummte sich für Demos, lebte in besetzten Häusern. Anfang der Nullerjahre stieg er zum Star des internationalen Kunstbetriebs auf und hatte als Systemkritiker natürlich ein Problem: Als kürzlich eines seiner Bilder in der Ausstellung Sechzig Jahre. Sechzig Werke zu sehen war, musste er sich dafür rechtfertigen, bei dieser bundesrepublikanischen Jubelschau dabei zu sein, die noch dazu von Bild mitinitiiert worden war. Andererseits hat er vor ein paar Jahren – zermürbt von der Bürokratie – mal eben seine C4-Professur hingeschmissen. Ehrlich gesagt, wahrscheinlich ist Daniel Richter genauso rebellisch und unangepasst wie früher, er hat nur mehr Geld – und mehr Neider.
Und heute fliegen Sie erster Klasse, oder?
Alfred Steffen
Ihre Bilder erzielen auf Auktionen schon mal Preise von einer halben Million Euro. Wofür geben Sie das ganze Geld aus?
Alfred Steffen
Wie lebt es sich eigentlich ohne Handy?
Alfred Steffen
Neben der Malerei betreiben Sie ein kleines Musiklabel. Wie muss Musik klingen, damit sie bei Ihnen veröffentlicht wird?
Alfred Steffen
Auf Ihren Bildern ersetzen Sie gern Menschen durch Tiere. Was ist Ihr Lieblingstier?
Alfred Steffen
Sie haben mal gesagt, das Schöne interessiere Sie nicht in der Kunst. Was finden Sie denn abseits der Kunst richtig schön?
Alfred Steffen
Wie verhalten Sie sich auf Vernissagen?
Alfred Steffen
Was halten Sie von Ihren Kritikern?
Alfred Steffen
Gibt es irgendetwas, das Sie am Hausbesetzen vermissen?
Alfred Steffen
Jonathan Meese ist das ewige Kind unter Deutschlands Malern. Was sind Sie?
Alfred Steffen
In ein paar Wochen ist Bundestagswahl. Würden Sie für uns diesen Wahlzettel ausfüllen?
Alfred Steffen
Man sagt, Sie langweilen sich schnell. Was ist Ihre Übersprungshandlung?
Alfred Steffen
Reiche, ungebildete Kunstsammler: gut für die Kunst?