Sagen Sie jetzt nichtsSagen Sie jetzt nichts, Annette Schavan

Aus Heft 14/10
Wie gern sind Sie zur Schule gegangen?
Wie gern sind Sie zur Schule gegangen?
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Ein Interview, in dem die Bildungsministerin nichts sagt, und doch alles verrät: über die eigene Schulzeit, das G 8 und die Rückenprobleme unserer Schüler.

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Name: Annette Schavan Geboren: 10. Juni 1955 in Jüchen Beruf: Bundesministerin für Bildung und Forschung Ausbildung: Abitur, Studium der Erzeihungswissenschaft, Philosophie und Theologie, Promotion über das Gewissen Status: Oberlehrerin der Nation

Über Annette Schavan liest man weit weniger als über Angela Merkel oder Karl-Theodor zu Guttenberg; dabei hat sie einen ähnlich wichtigen Beruf wie die drei, sie ist Ministerin und als solche zuständig für die Bildung und die Forschung in unserem Land, und damit ja eigentlich für das Wichtigste überhaupt: die Kinder und die Zukunft. Lässt man die Forschung mal weg, hat Schavan also mit PISA-Studie, achtjährigem Gymnasium, Missbrauch in Internaten, zwei- und dreigliedrigen Schulsystemen, Schülerstreiks, Haltungsschäden bei Kindern, der Bologna-Reform, Lehrermangel, ungesunden Pausenbroten und so weiter zu tun. In einem Heft zum Thema »Schule« darf sie deshalb auf keinen Fall fehlen. Unsere Frage, ob sie – irgendwann – Lust hätte, Bundespräsidentin zu werden, hat sie übrigens abgelehnt.

Fotos: Alfred Steffen

Welches Fach haben Sie am meisten gehasst?
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Jemals ein paar auf die Finger bekommen im Unterricht?
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Wo man auch hinhört, alle klagen über das achtjährige Gymnasium, das G8. War es vielleicht doch ein Fehler?
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Geben Sie es zu: Wenn Sie Kinder hätten, würden Sie sie lieber auf eine Privatschule schicken.
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Haben Sie ein schlechtes Gewissen, weil 80 Prozent der deutschen Schülerinnen und Schüler Rückenprobleme haben?
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Angenommen, Schäuble findet im Keller einen Sack mit Euro-Scheinen: Lieber Hartz IV erhöhen oder in die Bildung stecken?
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