Geburt mit PTBSWas, wenn mein Körper sich erinnert?

Lesezeit: 13 Min.

Laut Hebammenverband stuft jede dritte Frau ihre Geburtserlebnisse als traumatisch ein.
Laut Hebammenverband stuft jede dritte Frau ihre Geburtserlebnisse als traumatisch ein. Foto: Oscar Wong/Getty Images

Viele Schwangere fürchten sich vor der Geburt. Aber was, wenn man sexualisierte Gewalt erlebt hat und psychisch vorbelastet ist? Unsere Autorin litt an einer posttraumatischen Belastungsstörung, rückblickend sieht sie die Geburt ihres Kindes als Beginn einer Heilung. So hat sie sich vorbereitet.

Von Lena Luisa Leisten

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»Jetzt bewegen wir uns mal ein bisschen«, fordert die Hebamme uns auf. Seit einigen Wochen besuche ich mit meinem Partner einen Geburtsvorbereitungskurs, dieses Mal sollen wir einen Parcours bewältigen. Auf allen vieren, in einer imaginären Badewanne sitzend oder auf einen Stuhl gestützt, sollen wir an Stationen verschiedene Geburtspositionen ausprobieren. Als die Hebamme eine der Schwangeren bittet, die Übungen unter ihrer Anleitung vorzuführen, bekomme ich ein flaues Gefühl im Magen.

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