PolitikZeugen aus Stein

Aus Heft 38/18
Carlos Spottorno

Seit Jahrtausenden umkämpft, vom IS verwüstet, von russischen Truppen kontrolliert: Kaum ein Ort im Nahen Osten ist so symbolträchtig wie die antike Stadt Palmyra. Ein Reporter und ein Fotograf sind für das SZ-Magazin nach Syrien gereist. Eine Kriegsreportage, erzählt als Graphic Novel.

Von Guillermo Abril Fotos: Carlos Spottorno

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Wie eine Seuche fielen sie mit ihren schwarzen Fahnen ein und fuhren mit ihren Pick-ups zwischen den Ruinen umher. Sie sprengten Tempel, -Bögen, Säulen und richteten Unschuldige hin. Die Fanatiker des IS wollten eine Botschaft senden: Wir werden der Präsenz des Imperiums in dieser Gegend ein Ende setzen. Für sie war Palmyra ein Symbol der Unterdrückung durch Rom und damit durch den Westen; für den Rest der Welt war die Stadt ein Denkmal. In Palmyra trafen der Osten und der Westen aufeinander, die beiden Seiten der Welt. Palmyra vereinte sie.

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